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Parlamentarische Anfragen
PDF 43kWORD 18k
26. Februar 2019
E-000997-19
Anfrage zur schriftlichen Beantwortung E-000997-19
an die Kommission
Artikel 130 der Geschäftsordnung
Evelyne Gebhardt (S&D) , Birgit Sippel (S&D)

 Betrifft:  Feststellung von Grenzwertüberschreitungen im praktischem Betrieb beim Endverbraucher durch Powerline-Modems

Ein Bürger bat uns, die nachfolgende schriftliche Anfrage an die Europäische Kommission weiterzuleiten.

Die Powerline-Modems könnten in Labortests zwar die aktuellen Grenzwerte einhalten, aber im Betrieb beim Endverbraucher sind die Grenzwerte in der Regel gar nicht einzuhalten. Wesentliche Ursache ist die höchst unterschiedliche Installation der elektrischen Leitungen in den Gebäuden, die bei der Labormessung unmöglich alle nachgebildet werden können.

Über die Stromleitungen in Gebäuden werden durch die Modems Hochfrequenzsignale (Daten) übertragen. Als Ergebnis dieser Hochfrequenzübertragung wirken die elektrischen Leitungen wie Antennen und senden diese hochfrequente Energie aus. Die Frequenz der übertragenen Energie bewegt sich etwa im Bereich von 2 MHz bis etwa 80 MHz. Schon in dem jetzigen Frequenzbereich befinden sich viele Funkdienste, auch sicherheitsrelevante, die durch die gesendete Energie der Modems im Empfang gestört werden können. Sowohl die Endverbraucher als auch die Funkanwender erkennen fast nie, was sich tatsächlich im Funkspektrum abspielt.

Was unternimmt die Kommission gegen solche unerwünschten Wirkungen?

1. Wie werden die Laborprüfungsbedingungen für Powerline-Modems stetig dahin gehend geprüft, ob sie tatsächlich geeignet sind, den Einsatz bei den EndverbraucherInnen widerzuspiegeln?

2. Erkennt die Kommission, dass Powerline-Modems signifikant stärker dahin gehend geprüft werden müssen, ob sie die geltenden Normen tatsächlich auch einhalten?

3. Wenn überhaupt, in welchem Umfang werden durch spontane Kontrollen die Powerline-Modems im tatsächlichen Einsatz bei EndverbraucherInnen daraufhin geprüft, ob von ihnen keine unerwünschten Wirkungen ausgehen?

Letzte Aktualisierung: 11. März 2019Rechtlicher Hinweis