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Parlamentarische Anfragen
PDF 41kWORD 18k
17. April 2019
E-001934-19
Anfrage zur schriftlichen Beantwortung E-001934-19
an die Kommission
Artikel 130 der Geschäftsordnung
Petra Kammerevert (S&D)

 Betrifft:  Vereinbarkeit österreichischer universitärer Berufungsverfahren mit Unionsrecht
 Schriftliche Antwort 

Das Universitätsgesetz, das Fachhochschul-Studiengesetz sowie das Privatuniversitätengesetz der Republik Österreich sehen keine besonderen Rechtschutzmöglichkeiten vor, die Kandidaten im Berufungsverfahren für eine Professorenstelle die Möglichkeit eröffnen, Mängel im Berufungsverfaren gerichtlich überprüfen zu lassen. Die Ausschreibungen von Professorenstellen müssen grundsätzlich unionsweit erfolgen.

1. Sind die Regelungen zu Berufungsverfahren für Professorinnen und Professoren des Universitätsgesetzes, des Fachhochschul-Studiengesetzes und des Privatuniversitätsgesetzes der Republik Österreich mit Unionsrecht vereinbar, insbesondere im Hinblick auf die Freizügigkeit?

2. Wie beurteilt die Kommission den Umstand, dass seit der Revision des österreichischen Universitätsgesetzes im Jahre 2002 das gesamte Berufungsverfahren offenbar als zivilrechtlich charakterisiert wird, auch wenn es sich bei der beteiligten Universität um eine Körperschaft des öffentlichen Rechts handelt, und wird durch diese Einordnung die Rechtsschutzmöglichkeit gegen einzelne Teile des Berufungsverfahrens unzulässig verkürzt?

Letzte Aktualisierung: 2. Mai 2019Rechtlicher Hinweis