Zum Portal des Europäischen Parlaments zurückkehren

Choisissez la langue de votre document :

  • bg - български
  • es - español
  • cs - čeština
  • da - dansk
  • de - Deutsch (ausgewählt)
  • et - eesti keel
  • el - ελληνικά
  • en - English
  • fr - français
  • ga - Gaeilge
  • hr - hrvatski
  • it - italiano
  • lv - latviešu valoda
  • lt - lietuvių kalba
  • hu - magyar
  • mt - Malti
  • nl - Nederlands
  • pl - polski
  • pt - português
  • ro - română
  • sk - slovenčina
  • sl - slovenščina
  • fi - suomi
  • sv - svenska
Parlamentarische Anfragen
PDF 43kWORD 18k
17. April 2019
E-001941-19
Anfrage zur schriftlichen Beantwortung E-001941-19
an die Kommission
Artikel 130 der Geschäftsordnung
Martin Häusling (Verts/ALE)

 Betrifft:  Arbeitsgruppe zur Durchführung der Saatgutüberwachung von gentechnisch veränderten Anteilen in den Mitgliedstaaten
 Schriftliche Antwort 

Am 18. Oktober 2018 stimmte die Kommission im Regelungsausschuss nach der Freisetzungsrichtlinie 2001/18/EG zu, eine Konvergenz der mitgliedsstaatlichen Durchführung von Probenahmen und Nachweisen gentechnisch veränderter Organismen (GVO) im Saatgut zu diskutieren, und kündigte dazu Arbeitsschritte an. Am 3. Dezember 2018 erklärte die Kommission im SCPAFF-Ausschuss (gv-Lebens‐ und Futtermittel), dass sich eine spezielle Arbeitsgruppe mit Durchführungsfragen bei der GVO-Saatgutüberwachung befassen werde.

1) Welche Mitgliedstaaten, Behörden und Institutionen nehmen an der genannten Arbeitsgruppe zur Durchführung der mitgliedsstaatlichen GVO-Saatgutüberwachung teil und wer hat den Vorsitz, bzw. was ist hierfür jeweils geplant?

2) Welche der folgenden Bereiche soll die Arbeitsgruppe diskutieren, jeweils mit welchen Fragestellungen? Dichte der Beprobungen, Methoden und Zeitpunkt der Probenahmen, Analysemethoden, Regeln für die Interpretation der Ergebnisse, Mindestleistungsgrenzen (MRPLs), Einführung „technischer Grenzwerte“, Vorgehen bei Low Level Presence.

3) Befürwortet die Kommission bei Saatgut die Einführung einer „technischen Null“ oder Mindestleistungsgrenze, wie sie für Futtermittel in der Verordnung (EU) Nr. 619/2011 definiert ist, obwohl bei Saatgut von Kulturen wie Raps, Mais oder Soja Nachweisgrenzen von deutlich unter 0,1 % machbar sind und jedes einzelne verunreinigte Korn, das in einer Probe enthalten ist, nachgewiesen werden kann, und dies mit angemessenem Prüfplan und Sorgfalt zu belastbaren Ergebnissen führt, und obwohl dies der europarechtlichen Nulltoleranz widerspräche?

Letzte Aktualisierung: 3. Mai 2019Rechtlicher Hinweis