Werdegang im Plenum
Entwicklungsstadium in Bezug auf das Dokument : O-000017/2015

Eingereichte Texte :

O-000017/2015 (B8-0107/2015)

Aussprachen :

PV 09/03/2015 - 15
CRE 09/03/2015 - 15

Abstimmungen :

Angenommene Texte :


Parlamentarische Anfragen
PDF 193kWORD 26k
13. Februar 2015
O-000017/2015
Anfrage zur mündlichen Beantwortung O-000017/2015
an die Kommission
Artikel 128 der Geschäftsordnung
Nicola Caputo, Pavel Poc, Jo Leinen, Michèle Rivasi, Bart Staes, Soledad Cabezón Ruiz, Renata Briano, Elena Gentile, Pina Picierno, Renato Soru, Giulia Moi, Dario Tamburrano, Eleonora Evi, Marco Affronte, Rosa D'Amato, Barbara Kappel, Eric Andrieu, Nicolas Bay, Maite Pagazaurtundúa Ruiz, Fabio Massimo Castaldo, Laura Agea, Laura Ferrara, Isabella Adinolfi, Tiziana Beghin, Marco Zullo, Marco Valli, Ignazio Corrao, Fredrick Federley, Jana Žitňanská, Jean-Luc Schaffhauser, Patricija Šulin, Daciana Octavia Sârbu, Tibor Szanyi, Ricardo Serrão Santos, Christel Schaldemose, Marc Tarabella, Maria Arena, Nessa Childers, Biljana Borzan, José Blanco López, Iratxe García Pérez, Matt Carthy, Kostas Chrysogonos, Lynn Boylan, Anja Hazekamp, Paloma López Bermejo, Enrico Gasbarra, Alessia Maria Mosca, Mercedes Bresso, Anneli Jäätteenmäki, Martin Häusling, Karin Kadenbach, Sylvie Goddyn, Mireille D'Ornano, Ivan Jakovčić, Pascal Durand, Diane James, Molly Scott Cato, Margrete Auken, Rolandas Paksas, Valentinas Mazuronis, Benedek Jávor, Yannick Jadot, Claudiu Ciprian Tănăsescu

 Betrifft: Kriterien zur Erfassung endokriner Disruptoren
 Antwort im Plenum 

Laut einem Artikel der britischen Tageszeitung „The Guardian“ vom 2. Februar 2015 „hätten 31 Pestizide mit endokrin schädlicher Wirkung mit einem Gesamtwert von mehreren Milliarden wegen potenzieller Gesundheitsrisiken verboten werden können, wenn ein EU-Papier über hormonähnliche Chemikalien nicht blockiert worden wäre, sondern man dementsprechend gehandelt hätte“.

In dem Dokument der Kommission von 2013 waren mögliche Wesensmerkmale zur Erfassung und Kategorisierung von endokrinen Disruptoren (EDC) aufgeführt. Diese Chemikalien werden von Wissenschaftlern mit Missbildungen an Föten und Geschlechtsteilen, Krebs und Unfruchtbarkeit in Zusammenhang gebracht. Die Annahme von Kriterien für EDC, die bis spätestens 13. Dezember 2013 hätte erfolgen müssen, hätte entsprechende Regulierungsmaßnahmen vereinfacht, darunter das Verbot bestimmter Wirkstoffe in Pestiziden.

Die Kommission beschloss indes im Juli 2013, eine Folgenabschätzung hinsichtlich der Kriterien durchzuführen, wodurch der gesamte Prozess zum Stillstand kam.

Kann die Kommission erläutern, warum sie eine Folgenabschätzung beschloss und dadurch ihrer rechtlichen Verpflichtung nicht nachkam? Warum erachtet die Kommission eine Folgenabschätzung, die sich mit den wirtschaftlichen Auswirkungen verschiedener Alternativen von Definitionen als angemessene Maßnahme zur Beantwortung der Frage, was ein EDC ist? Wie wird die Kommission ungeachtet der Begründung für die Folgenabschätzung die Vorteile eines verringerten EDC-Risikos in ihrer Folgenabschätzung berücksichtigen?

Originalsprache der Anfrage: EN
Rechtlicher Hinweis