Verfahren : 2016/2584(RSP)
Werdegang im Plenum
Entwicklungsstadium in Bezug auf das Dokument : O-000030/2016

Eingereichte Texte :

O-000030/2016 (B8-0119/2016)

Aussprachen :

PV 10/03/2016 - 2
CRE 10/03/2016 - 2

Abstimmungen :

PV 13/04/2016 - 11.12

Angenommene Texte :


Parlamentarische Anfragen
PDF 95kWORD 26k
24. Februar 2016
O-000030/2016
Anfrage zur mündlichen Beantwortung O-000030/2016
an die Kommission
Artikel 128 der Geschäftsordnung
Annie Schreijer-Pierik, Matthias Groote, Bolesław G. Piecha, José Inácio Faria, Kateřina Konečná, Martin Häusling, Piernicola Pedicini, Joëlle Mélin, im Namen des Ausschusses für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

 Betrifft: Ausbruch des Zika-Virus
 Antwort im Plenum 

Am 1. Februar 2016 erklärte der Notfallausschuss der Weltgesundheitsordnung den Ausbruch des Zika-Virus zu einer gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite. Die Sachverständigen stimmten darin überein, dass der schwerwiegende Verdacht besteht, dass ein kausaler Zusammenhang zwischen einer Zika-Infektion während der Schwangerschaft und Mikrozephalie besteht, auch wenn dies bisher noch nicht wissenschaftlich erwiesen ist und daher alle möglichen Ursachen einer Mikrozephalie untersucht werden sollten.

1. Was ist der gegenwärtige Stand des Ausbruchs dieser Krankheit sowie der Inzidenzrate der Mikrozephalie in der EU? Wie hoch ist das Risiko einer Übertragung des Zika-Virus in der EU?

2. Hat die Kommission bereits erwogen, den Gesundheitsbehörden der EU nahezulegen, mit dem Verkehrssektor zusammenzuarbeiten, um die Desinfizierung von aus den betroffenen Gebieten kommendem Frachtgut und Lastenbeförderungsbehältern sowie der Innen- und Fluggasträume von Flugzeugen, die aus den betroffenen Gebieten kommen, sicherzustellen?

3. Ist die Kommission der Auffassung, dass der Betrag von 10 Millionen EUR der weitreichenden wissenschaftlichen Herausforderung, die das Virus und seine neurologischen Komplikationen mit sich bringen, sowie der Notwendigkeit, diagnostische Tests, einen Impfstoff und Behandlungsmethoden für die Krankheit zu entwickeln, Rechnung trägt? Auf welche Weise kann die Kommission dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus in jenen Regionen, in denen der Ausbruch am schwerwiegendsten ist, zu verhindern? Welche Maßnahmen sind vorgesehen, um die Ausbreitung der Krankheit auf dem europäischen Hoheitsgebiet zu verhindern?

4. Einige Länder, Regionen und Gemeinden in der EU haben bereits viele Jahre Erfahrung mit der Überwachung, Sensibilisierung, Vorbeugung und Bekämpfung in Bezug auf die Gelbfiebermücke (Aedes aegypti). Beabsichtigt die Kommission, im Hinblick auf die Ausarbeitung einer Strategie gegen das Zika-Virus von den einzelstaatlichen Regierungen, die über eine solche Expertise verfügen, Informationen einzuholen?

Originalsprache der Anfrage: EN
Rechtlicher Hinweis