Parlamentarische Anfragen
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23. Mai 2017
O-000043/2017
Anfrage zur mündlichen Beantwortung O-000043/2017
an die Kommission
Artikel 128 der Geschäftsordnung
Barbara Spinelli, Pascal Durand, Claude Rolin, Kostas Chrysogonos, Marc Tarabella, Pascal Arimont, Martina Anderson, Fabio Massimo Castaldo, Gabriele Zimmer, Helmut Scholz, Josep-Maria Terricabras, Philippe Lamberts, Jiří Maštálka, José Bové, Lola Sánchez Caldentey, Hugues Bayet, Emmanuel Maurel, Marina Albiol Guzmán, Maria Arena, Lynn Boylan, Stefan Eck, Sabine Lösing, Fabio De Masi, Eleonora Forenza, Tania González Peñas, Matt Carthy, Rina Ronja Kari, Patrick Le Hyaric, Marie-Christine Vergiat, Paloma López Bermejo, Michèle Rivasi, Max Andersson, Florent Marcellesi, Yannick Jadot, Eva Joly, Karima Delli, Sven Giegold, Ernest Urtasun, Liadh Ní Riada, Malin Björk, Anja Hazekamp, Neoklis Sylikiotis, Kateřina Konečná, Xabier Benito Ziluaga, Dimitrios Papadimoulis, Josu Juaristi Abaunz, Maria Lidia Senra Rodríguez, Stelios Kouloglou, Estefanía Torres Martínez, Merja Kyllönen, Miguel Viegas, João Ferreira, João Pimenta Lopes, Anne-Marie Mineur, Dennis de Jong, Cornelia Ernst, Sofia Sakorafa, Marisa Matias, Javier Couso Permuy, Tiziana Beghin, Rosa D'Amato, David Borrelli, Isabella Adinolfi, Marco Valli, Laura Agea, Eleonora Evi, Dario Tamburrano, Marco Zullo, Daniela Aiuto, Ignazio Corrao, Laura Ferrara, Martina Michels, Miguel Urbán Crespo, Nikolaos Chountis, Kostadinka Kuneva, Curzio Maltese, Luke Ming Flanagan, Takis Hadjigeorgiou, Ángela Vallina

 Betrifft: Urteil des Gerichts der Europäischen Union zum Beschluss der Kommission vom 10. September 2014, die Europäische Bürgerinitiative "TTIP stoppen" nicht einzutragen

Am 10. November 2014 hat Michael Efler zusammen mit anderen eine Klage vor dem Gericht der Europäischen Union gegen die Kommission angestrengt, in der gefordert wird, dass die Weigerung der Kommission, die Europäische Bürgerinitiative „TTIP stoppen“ (C (2014)6501) einzutragen, für ungültig erklärt wird. Herr Efler und seine Mitstreiter hatten ursprünglich einen Antrag auf Eintragung der Initiative im Juli 2014 gestellt und über 3,5 Millionen Unterschriften von Unterstützern gesammelt.

Diese Europäische Bürgerinitiative enthält die Empfehlung an den Rat, der Kommission das Mandat für die Verhandlungen über das TTIP-Abkommen zu entziehen und das CETA-Abkommen nicht abzuschließen. Mit seinem Urteil hat das Gericht der Europäischen Union den Standpunkt der Kommission verworfen, wonach die Entscheidung des Entzugs der Befugnis, Verhandlungen über den Abschluss des TTIP-Abkommens aufzunehmen, nicht Gegenstand einer Europäischen Bürgerinitiative (EBI) sein kann.

1. Hat die Kommission angesichts des anhängigen Rechtsstreits über ihren Beschluss, die Europäische Bürgerinitiative „TTIP stoppen“ nicht einzutragen, Maßnahmen ergriffen, mit denen dafür gesorgt wird, dass die Rechte der Kläger im Falle, dass das Gericht der Europäischen Union zu deren Gunsten entscheidet, nicht vernachlässigt werden?

2. Welche Maßnahmen gedenkt die Kommission zu ergreifen, damit sichergestellt wird, dass die betreffende Europäische Bürgerinitiative im Hinblick auf TTIP und andere ähnliche Handelsabkommen berücksichtigt wird?

3. Welche Schlüsse zieht die Kommission aus dem Urteil des Gerichts der Europäischen Union in Bezug auf die Überarbeitung der EBI-Verordnung?

Originalsprache der Anfrage: EN
Rechtlicher Hinweis