Zum Portal des Europäischen Parlaments zurückkehren

Choisissez la langue de votre document :

  • bg - български
  • es - español
  • cs - čeština
  • da - dansk
  • de - Deutsch (ausgewählt)
  • et - eesti keel
  • el - ελληνικά
  • en - English
  • fr - français
  • ga - Gaeilge
  • hr - hrvatski
  • it - italiano
  • lv - latviešu valoda
  • lt - lietuvių kalba
  • hu - magyar
  • mt - Malti
  • nl - Nederlands
  • pl - polski
  • pt - português
  • ro - română
  • sk - slovenčina
  • sl - slovenščina
  • fi - suomi
  • sv - svenska
Parlamentarische Anfragen
PDF 7kWORD 18k
3. Oktober 2018
P-005047-18
Anfrage zur schriftlichen Beantwortung P-005047-18
an die Kommission
Artikel 130 der Geschäftsordnung
Anja Hazekamp (GUE/NGL) , Cornelia Ernst (GUE/NGL) , Bart Staes (Verts/ALE) , Stefan Eck (GUE/NGL) , Martin Häusling (Verts/ALE) , Terry Reintke (Verts/ALE) , Sven Giegold (Verts/ALE)

 Betrifft:  Rodung des restlichen Hambacher Forsts
 Schriftliche Antwort 

Die geplante Rodung des letzten verbliebenen Stücks des Hambacher Forstes in Deutschland ist bei den Bürgern und Umweltschützern auf große Bedenken gestoßen. Das Energieunternehmen RWE will in Kürze das verbliebene Waldstück abholzen, um dort Braunkohle, einen Energieträger, der mit großen Umweltschäden einhergeht, abbauen zu können.

Einige der im Hambacher Forst vorkommenden Tierarten sind in Anhang IV Buchstabe a der Habitat-Richtlinie oder in Anhang I der Vogelschutzrichtlinie als streng geschützte Arten aufgeführt(1).

1) Teilt die Kommission die Auffassung, dass eine strenge Schutzregelung für sämtliche dieser in der Natur vorkommenden Arten innerhalb und außerhalb der Natura-2000-Gebiete gelten muss? Große Teile des Hambacher Forsts sind bereits zerstört, sodass der Bestand an geschützten Arten in dieser Gegend bereits hochgradig isoliert ist. Deutschland hat dennoch nichts zum Schutz des Hambacher Forstes unternommen.

2) Kann die Kommission darlegen, ob sie bereits ein bilaterales Konzertierungsverfahren angesichts der Tatsache eingeleitet hat, dass Deutschland ein Gebiet, das einen prioritären natürlichen Lebensraumtyp und mehrere prioritäre Arten einschließt, nicht entsprechend gekennzeichnet hat?

Warum hat sie, falls dem nicht so ist, dies unterlassen?

3) Kann die Kommission gewährleisten, dass die Vogelschutzrichtlinie und die Habitat-Richtlinie in diesem Fall ordnungsgemäß angewandt werden? Kann sie, falls dem nicht so ist, Deutschland dazu anhalten, irreversible Schritte zu verhindern?

(1)https://hambacherforst.org/besetzung/hintergruende/der-wald/bedrohte-tierarten/

Originalsprache der Anfrage: EN 
Letzte Aktualisierung: 9. Oktober 2018Rechtlicher Hinweis