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Parlamentarische Anfragen
PDF 42kWORD 18k
12. März 2019
P-001307-19
Anfrage zur schriftlichen Beantwortung P-001307-19
an die Kommission
Artikel 130 der Geschäftsordnung
Werner Langen (PPE)

 Betrifft:  Anwendbarkeit der neuen Gasrichtlinie
 Schriftliche Antwort 

Am 12. Februar einigten sich der Rat und das Europäische Parlament auf eine Änderung der Gasrichtlinie. Diese Änderung sieht u. a. vor, dass erstmals auch ein bestimmter Abschnitt von Offshore-Import-Pipelines unter die EU-Gasrichtlinie fällt. Was Offshore-Import-Pipelines wie Nord Stream 2 anbelangt, ist die Intention des Gesetzgebers hinsichtlich des Anwendungsbereichs der novellierten Gasrichtlinie im Erwägungsgrund 5 des Gesetzesvorschlages klar definiert. Dort heißt es: „As regards offshore gas transmission lines, [the amendment] should be applicable in the territorial sea of the Member State where the first interconnection point with the Member States’ network is located.“ Die EU-Botschafter haben diesem Kompromiss und diesem Wortlaut am 20. Februar zugestimmt. Die Abstimmung im zuständigen Ausschuss des Europäischen Parlaments steht unmittelbar bevor; der Plenarbeschluss ist für April 2019 vorgesehen.

1) Stimmt die EU-Kommission zu, dass aufgrund des vereinbarten Wortlauts des Kompromisses die novellierte Gasrichtlinie im Fall von Nord Stream 2 nur und ausschließlich innerhalb des deutschen Territorialgewässers zur Anwendung kommt und nicht innerhalb des dänischen Territorialgewässers?

2) Wenn ja, wird die Kommission dies offensiv vertreten?

3) Wenn nein, worauf gründet sich eine eventuell abweichende Auslegung, da die EU-Kommission bei den Trilogverhandlungen dem Kompromiss zugestimmt hat?

Letzte Aktualisierung: 18. März 2019Rechtlicher Hinweis