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Parlamentarische Anfragen
PDF 47kWORD 18k
5. April 2019
P-001678-19
Anfrage zur schriftlichen Beantwortung P-001678-19
an die Kommission
Artikel 130 der Geschäftsordnung
Christophe Hansen (PPE) , Annie Schreijer-Pierik (PPE) , Birgit Collin-Langen (PPE)

 Betrifft:  Verhinderung Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest auf Luxemburg & angrenzende Großregion/Evaluierung der Maßnahmen der luxemburgischen Regierung
 Schriftliche Antwort 

Der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Belgien ist eine konkrete Bedrohung für Schweinehalter und den Lebensmittelsektor in Luxemburg sowie in der Großregion (Saarland, Lothringen, Wallonien und Rheinland-Pfalz).

Seit dem Ausbruch der Krankheit Mitte September sind in Belgien insgesamt 494 Wildschweinkadaver positiv auf ASP getestet worden.

Am 22. Februar wurde gemeldet, dass ein Wildschweinkadaver bei Messancy, nur drei Kilometer von der luxemburgischen Grenze entfernt, positiv auf das Virus getestet wurde.

In Luxemburg wurde erst jetzt begonnen einen 8 Kilometer langen Zaun an der belgischen Grenze zu errichten, der nach Angaben der luxemburgischen Regierung bis Mitte Mai fertig gestellt werden soll.

In der weißen Zone zwischen Belgien und Luxemburg sollen jetzt ganzjährig alle Wildscheine abgeschossen werden. Allerdings dürfen dabei keine Hunde eingesetzt werden. Forderungen der Jäger, wie zum Beispiel die Nachtjagd mit Nachtsichtgeräten, eine Verlängerung des Zaunes und die landesweite und ganzjährige Wildschweinbejagung, will die Regierung ebenfalls nicht erlauben.

1) Wie beurteilt die Kommission das Timing und die Effizienz der bisherigen Maßnahmen der luxemburgischen Regierung?

2) Welche zusätzlichen Maßnahmen hält die Kommission zu diesem Zeitpunkt für dringend notwendig, um das Risiko einer weiteren Ausbreitung der ASP möglichst gering zu halten?

3) Was sind die zu erwartenden Konsequenzen, auch für die Großregion, falls keine zusätzlichen Maßnahmen ergriffen werden?

Letzte Aktualisierung: 10. April 2019Rechtlicher Hinweis