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Reden

Kurze Rede von Professor Jerzy Buzek, Präsident des Europäischen Parlaments, anlässlich der Eröffnung des Saals "Loyola de Palacio" im Europäischen Parlament

Brüssel -
Mittwoch, 12. Januar 2011

Sehr geehrter Herr Vorsitzender Daul,
sehr geehrter Herr Präsident Barroso,
liebe Ana Palacio,
sehr geehrter Herr Premierminister Aznar,
sehr geehrter Herr Präsident Rajoy
liebe Kommissionsmitglieder,
liebe Freunde,


Um weitreichende Veränderungen in der Europäischen Union vorzunehmen, brauchen wir bedeutende Persönlichkeiten, die sie durchführen. Loyola de Palacio gehört zu diesen Persönlichkeiten.

Sie war eine große Frau, eine engagierte Europäerin und eine gute Freundin dieses Parlaments. Ich bin froh darüber, dass die EVP beschlossen hat, diesen Sitzungssaal nicht nach einer historischen Persönlichkeit der europäischen Integration zu benennen, sondern nach einer lieben Kollegin.

Loyola de Palacio glaubte an Europa und hat ihr ganzes Leben lang für Europa gearbeitet, zunächst in Spanien und anschließend hier in Brüssel.

Als Vizepräsidentin der Kommission setzte sie sich mit Nachdruck für das Navigationssystem Galileo und die neuen Verordnungen über die Meeressicherheit im Anschluss an die Katastrophe nach dem Sinken des Öltankers Prestige vor der Küste Galiciens ein.

Sie übernahm eine Vorreiterfunktion bei der Schaffung der Grundlagen für unsere Verkehrs- und Energiepolitik, indem sie die Verantwortung für die einschlägigen Weiß- und Grünbücher übernahm.

Sie hatte die starke Überzeugung, dass europäische Angelegenheiten und Europa von Bedeutung sein können.

Als man bei ihr Krebs diagnostizierte, reagierte sie, wie sie auf alles in ihrem Leben reagierte: Sie kämpfte mit Mut und Würde und verlor nie ihren Glauben.

Liebe Freunde,
es ist eine sehr persönliche Ehre für mich, diesen Saal im Europäischen Parlament einer großen Frau und einer großen Europäerin zu widmen.

Ich hoffe, dass das Gedenken an sie uns alle dazu anhalten wird, ihrem Vermächtnis zu folgen, und uns an den Glauben erinnern wird, den Loyola immer hatte: Auf Europa kommt es an.

Weitere Informationen:
Robert A. Golański
Stellvertretender Pressesprecher
Mobilrufnummer: +32 475 751 663

Delia Vlase
Pressereferentin
Mobilrufnummer: +32 476 331 038