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Lux 2017
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Presse - Fotografen
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LUX-Filmpreis 2017

Der Gewinnerfilm des LUX-Preises 2017 ist Sameblod

LUX Filmpreis 2017LUX Filmpreis 2017
LUX Filmpreis 2017
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Die Europaabgeordneten haben entschieden: Der Gewinnerfilm des LUX-Preises 2017 ist Sameblod. Parlamentspräsident Antonio Tajani überreichte die Trophäe am 14. November 2017 in Straßburg an die beiden Schauspielerinnen Lene Cecilia Sparrok und Mia Erika Sparrok.

In Berlin, Düsseldorf und München hatten über 1000 Cineasten die Möglichkeit, sich alle drei LUX-Finalisten 2017 – "Sameblod", "Western" und "120 BPM" im Original mit deutschen Untertiteln anzuschauen. Mit dem LUX-Preis will das Europäische Parlament den europäischen Film fördern, der länderübergreifend die Menschen verbindet und ein kollektives Gedächtnis Europas schafft.

In diesem Jahr konkurrierten die Filme „BPM” (Beats per minute), “Sámi blood” und “Western“ um den begehrten Filmpreis.

BPM (BEATS PER MINUTE), (Original: 120 battements par minute, auf Deutsch: 120 Schläge pro Minute) von Robin Campillo - Frankreich
Das Drama „BPM” (Beats per minute), Robin Campillos dritter Film, beschreibt die Solidarität, den Humor und die Entschlossenheit einer Gruppe von Act-Up-Aktivisten, die im Frankreich der frühen 90er Jahre für mehr gesellschaftliches Bewusstsein für HIV/AIDS-Erkrankungen, für raschere Fortschritte in der Prävention und bessere Behandlungsmöglichkeiten kämpft.

SÁMI BLOOD (Original: Sameblod) von Amanda Kernell - Schweden, Dänemark, Norwegen
Das Drama „Sami Blood“ erzählt die Geschichte eines 14-jährigen Mädchens aus der indigenen Volksgruppe der Samen in Schweden, das von einem anderen Leben träumt und seine Gemeinschaft hinter sich lässt, doch mit Rassismus konfrontiert wird. Es ist Kernells Debütfilm.

WESTERN von Valeska Grisebach - Deutschland, Bulgarien, Österreich
Valeska Grisebachs dritter Film erzählt mit zahlreichen Westernelementen die Geschichte einer Gruppe deutscher Bauarbeiter, die in der schönen Naturlandschaft Bulgariens ein Wasserkraftwerk errichten soll. Das Drama „Western“ beleuchtet die Themen der Wirtschaftsmigration und Integration.

Europäische Filme in europäischen Kinos

Zwischen Oktober und Dezember 2017 wurden die Finalisten-Filme im Rahmen der LUX-Filmtage in mehr als 50 Städten und auf vielen Festivals in den 28 EU-Mitgliedstaaten gezeigt. Da jeder Film in den 24 offiziellen Amtssprachen der EU untertitelt wird, können sich alle Europäerinnen und Europäer mit den Themen der Filme auseinandersetzen. Auch das Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland lud im November zu den LUX-Filmtagen in Berlin, Düsseldorf und München ein.

Während der LUX-Filmtage sind alle 751 Mitglieder des Europäischen Parlaments eingeladen, für einen der drei Filme im Wettbewerb zu stimmen. Am 15. November wurde der Gewinner des Filmpreises in der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments in Straßburg in Anwesenheit der Regisseurinnen und Regisseure bekannt gegeben.

Hintergrund

Die zehn bisherigen LUX-Preis-Gewinner waren TONI ERDMANN von Maren Ade (2016), MUSTANG von Deniz Gamze Ergüven (2015), Ida von Pawel Pawlikowski (2014), Broken Circle Breakdown von Felix van Groeningen (2013), Io sono Li von Andrea Segre (2010), Les Neiges du Kilimandjaro von Robert Guédiguian (2011), Die Fremde von Feo Aladag (2010), Begrüßung von Philippe Lioret (2009), Le Silence de Lorna von Jean-Pierre und Luc Dardenne (2008) und Auf der anderen Seite von Fatih Akin (2007).

Die 10 Filme der offiziellen Auswahl für den LUX-Filmpreis 2017 waren (in alphabetischer Reihenfolge):

  1. A CIAMBRA von Jonas Carpignano - Italien, Brasilien, Vereinigte Staaten, Frankreich, Deutschland, Schweden
  2. BPM (BEATS PER MINUTE) von Robin Campillo- Frankreich
  3. GLORY von Kristina Grozeva und Petar Valchanov - Bulgarien, Griechenland
  4. HEARTSTONE von Guðmundur Arnar Guðmundsson - Island, Dänemark
  5. KING OF THE BELGIANS von Peter Brosens und Jessica Woodworth - Belgien, Niederlande, Bulgarien
  6. SÁMI BLOOD von Amanda Kernell - Schweden, Dänemark, Norwegen
  7. SUMMER 1993 von Carla Simón - Spanien
  8. THE LAST FAMILY von Jan P. Matuszyński - Polen
  9. THE OTHER SIDE OF HOPE von Aki Kaurismäki - Finnland, Deutschland
  10. WESTERN von Valeska Grisebach - Deutschland, Bulgarien, Österreich

www.luxprize.eu

Fotografen: Jens Schicke und Andreas Endermann