Gehe zu Inhalt

Cookies auf der Webseite des Informationsbüros des Europäischen Parlaments in Deutschland

Um die bestmögliche Anwendung auf unserer Website zu ermöglichen, setzen wir Cookies ein. Wir nutzen Google Analytics ausschließlich zu statistischen Zwecken.

Weiter
 
 
 

Europäischer Jugendkarlspreis 2017 - Vorstellung der Projekte

31-03-2017

Vier Projekte, die es neben dem Gewinner noch in die engere Auswahl geschafft haben

Die nationale Jury, bestehend aus vier deutschen Europaabgeordneten und einem Vertreter des Deutschen Bundesjugendrings, einigte sich mit Blick auf die erforderlichen Teilnahmekriterien auf eine engere Auswahl von fünf Projekten.

Den diesjährigen deutschen Gewinner, das Projekt Seehilfe e.V. zur Unterstützung von auf Sizilien ankommenden Geflüchteten, haben wir bereits vorgestellt. Aber auch die vier weiteren Projekte in der engeren Auswahl leisten einen wichtigen Beitrag zur europäischen Verständigung und der Zusammenarbeit der Jugendlichen in Europa. Daher möchten wir euch die Projekte kurz vorstellen:

 

#FreeInterrail – Moving Europe Forward

Hinter #FreeInterrail steht die Idee, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, Vorurteile und nationale Grenzen zu überwinden. Dazu sollen alle Jugendlichen in der Europäischen Union zu ihrem 18. Geburtstag einen kostenlosen Interrailpass bekommen, um vier Wochen durch Europa zu reisen. Das Reisen durch Europa stellt die beste Möglichkeit dar, sich mit der europäischen Idee solidarisch zu fühlen und die interkulturelle Verständigung zu fördern. Die Erfahrungen der jungen Reisenden sollen zu einer fairen und solidarischen Wertegemeinschaft in der Europäischen Union beitragen. Mit dem Interrailpass sollen alle Jugendliche angesprochen werden, unabhängig von den finanziellen Ressourcen und dem sozialen Status. Die beiden jungen Initiatoren, Vincent-Immanuel Herr und Martin Speer, werben mit viel Engagement für ihre Idee, welche nun auch die Zustimmung des Europäischen Parlamentes erhalten hat.

Mehr Infos über das Projekt #FreeInterrail
 .
 

III Trilateral Youth Forum "Germany, Russia, Ukraine: A Common Future?"

Zu dem Zeitpunkt, als in der Ukraine bereits mehrere hundert Menschen während pro-europäischer Demonstrationen verletzt worden waren und der Begriff „Euro-Maidan“ in aller Munde war, entstand die Idee für die Durchführung eines trilateralen Deutsch-Russisch-Ukrainischen Jugendforums. Das Jugendforum verfolgt das Ziel, Zukunftsperspektiven für ein friedvolles Zusammenleben in einem gemeinsamen europäischen Haus zu schaffen. Zudem geht es in dem von Jugendlichen für Jugendliche organisierten Jugendforum um den Austausch von Ideen und Erfahrungen und die Stärkung der Zivilgesellschaften zwischen allen drei Ländern. Nach Berlin und Moskau fand das Projekt 2016 bereits zum dritten Mal statt und wurde maßgeblich vom Deutsch-Russischen Jugendparlament initiiert.

Mehr Infos über das Projekt III Trilateral Youth Forum
 .
 

WhyEurope

Das Projekt WhyEurope ist eine Kampagne in den sozialen Netzwerken, die von Studierenden aus Deutschland und Belgien gegründet wurde. Vor dem Hintergrund ders zunehmenden Ablehnung gegenüber der europäischen Integration will das Projekt WhyEurope die Errungenschaften und Vorteile eines geeinten Europas der anwachsenden nationalistischen und rechtspopulistischen Stimmungsmache entgegenstellen. Durch kurze und knappe Beiträge über alltägliche Erfahrungen mit den Vorteilen Europas sollen positive Emotionen erzeugt werden. „Humorvoll, prägnant und einprägsam“ werden Facebook, Twitter und Instagram genutzt, um in der öffentlichen Debatte ein positiver Gegenpart zu den anti-europäischen Stimmen zu sein. Gepostet wird sowohl auf Englisch, Deutsch, Französisch und beispielsweise auch Niederländisch. Das Ziel ist die Anzahl der Sprachen weiter auszubauen und Bürger in allen Teilen Europas zu erreichen. Ein Beispiel: „Europe because...we all have better things to do than waiting at borders”.

WhyEurope bei FacebookWhyEurop bei TwitterWhyEurope bei Instagram
 .
 

YODAS - Youth Developing Autonomous Sustainability

Das Projekt YODAS ermöglicht Jugendlichen und jungen Erwachsenen sich in einer zehntägigen Jugendbegegnung mit anderen Jugendlichen aus Europa zu treffen und sich mit europäischen Themen auseinanderzusetzen. Dabei wird auch speziell auf eigene Vorurteile und gesellschaftliche Entwicklungen eingegangen. Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus stellen eine besorgniserregende Entwicklung dar, die mit solchen Begegnungen abgebaut werden soll. Die Idee dahinter ist, dass Nationen- und Sprachgrenzen an Bedeutung verlieren und eine gemeinsame „europäische Identität“ entsteht. Als Basis wurde die Europäische Menschenrechtscharta (Würde, Freiheit, Gleichheit und Solidarität) in den Mittelpunkt gestellt. Zielgruppe sind Jugendliche aus vier verschiedenen Ländern, aus gemeinnützigen Organisationen und auch Geflüchtete. In Deutschland wurde dies vom Jugendring Enzkreis e.V. mitorganisiert.

Mehr Infos über den Jugendring Enzkreis
 

projekte_ecyp2017