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Presse - Fotografen
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Rückblick: Europäischer Bürgerpreis 2018

Am 24. September 2018 wurden die vier diesjährigen deutschen Preisträgerinnen und Preisträger im Europäischen Haus in Berlin geehrt. Mit dem Europäischen Bürgerpreis ehrt das Europäische Parlament seit vielen Jahren Einzelpersonen, Organisationen und Vereine für ihr europäisches Engagement.

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Ehrenamtliche Dolmetscher aus Ludwigsburg, Fußballbegeisterte aus Erfurt, die Oldenburger Unterstützer einer Sozialklinik in Griechenland und der Vorsitzende des Verbands Deutscher Sinti und Roma aus Schleswig-Holstein: Am 24. September wurden die vier deutschen Preisträgerinnen und Preisträger des Europäischen Bürgerpreises 2018 im Europäischen Haus in Berlin ausgezeichnet.

Die Medaillen überreichten die Europaabgeordneten Reinhard Bütikofer, Ulrike Rodust, Tiemo Wölken und EP-Vizepräsident Rainer Wieland. Sie dankten den Gewinnerinnen und Gewinnern für ihr unermüdliches Engagement und die viele Zeit und Arbeit, um zu helfen und zu unterstützen und ein Europa des Miteinanders und der Solidarität zu schaffen.

 
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Die Gewinner des Europäischen Bürgerpreises 2018:

  • Ehrenamtlicher Dolmetscherdienst der Stadt Ludwigsburg

Bereits seit 2004 unterstützt der Ehrenamtliche Dolmetscherdienst Ludwigsburg Menschen mit Migrationshintergrund. Unter dem Motto „Verstehen fördert Integration“ arbeiten engagierte Ludwigsburgerinnen und Ludwigsburger unterschiedlichster Herkunft in mehr als 30 Sprachen und Dialekten.  Mit viel Sensibilität im Umgang mit kulturellen Unterschieden leisten sie praktische Unterstützung, um „Sprachlosigkeit“ zu überwinden, das Miteinander und die interkulturelle Kommunikation zu stärken und Integration zu fördern.

 

  • Spirit of Football e.V.

Der Verein "Spirit of Football e.V." engagiert sich mit viel Erfolg für Toleranz, Respekt und europäische Verständigung. Der Verein nutzt die Freude am Fußball, um in regionalen, nationalen und internationalen Aktionen ein Europa des Miteinanders und der Solidarität erleben zu lassen. In den letzten zehn Jahren hat der Verein mit seinen Turnieren, Workshops und „Ball“-Reisen mehr als 60.000 Menschen in über 50 Ländern erreicht.

  • Förderverein der Sozialklinik Kalamata

Im Verein zur Förderung der Sozialklinik Kalamata e.V. unterstützen Oldenburger Bürgerinnen und Bürger eine Sozialklink in Kalamata, Griechenland. Seit 2012 versorgt das medizinische Personal dieser Sozialklinik ehrenamtlich und mit der Hilfe von Spenden Patientinnen und Patienten ohne ausreichenden Krankenversicherungsschutz. Durch Sach- und Geldspenden sowie Besuche vor Ort unterstützt der Oldenburger Förderverein die Sozialklinik und leistet „Hilfe zur Selbsthilfe“.

 

  • Matthäus Weiß, Verband Deutscher Sinti und Roma, Schleswig-Holstein

Der Verband Deutscher Sinti und Roma des Landes Schleswig-Holstein mit seinem Vorsitzenden Matthäus Weiß hat durch herausragendes Engagement eine stärkere Integration der Sinti und Roma in Schleswig-Holstein erreicht. Dies wurde durch zahlreiche Kultur- und Bildungsprojekt erreicht, die auch zu einem besseren gegenseitigen Verständnis verhalfen. Der Landesverband und sein Vorsitzender arbeiten ebenfalls eng mit der dänischen Minderheit im Landesteil Schleswig, der deutschen Minderheit in Süddänemark sowie der friesischen Gruppe zusammen.

Im Oktober 2018 treffen sich alle 50 diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger auch zu einer gemeinsamen Festveranstaltung in Brüssel.