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19-10-2017

Expertenrunde "Zukunft Europa" in München

im Staatsministerium für Bildung, und Kultus, Wissenschaft und Kunst

 

Die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, das Europe Direct Informationszentrum München & Oberbayern und das Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in München luden am 19. Oktober 2017 zu der Fachveranstaltung „Zukunft Europa - Die Europäische Union befindet sich auf dem Prüfstand“.

Als Antwort auf den Austritt des Vereinigten Königreichs, den wachsenden Euroskeptizismus und auf die sich verstärkenden nationalistischen Tendenzen in den einzelnen EU-Staaten veröffentlichte die EU-Kommission im März 2017 das Weißbuch zur Zukunft Europas. In die Diskussion über die zukünftige Gestalt Europas sollen nicht nur Politiker, sondern die ganze Gesellschaft miteinbezogen werden.

Die Fachveranstaltung lieferte grundlegende Informationen, die es ermöglichen, die Hintergründe der heutigen Situation sowie die von der EU-Kommission angestoßenen Prozesse zu verstehen. Gleichzeitig ging es auch darum, wie die Bürgerinnen und Bürger aktiv die Veränderung der EU mitgestalten können und welche Optionen es dafür in den einzelnen Szenarien gibt.

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Programm:

  1. Sechs Szenarien zur Zukunft Europas. Das Weißbuch zur Zukunft Europas & Präsident Junckers Rede zur Lage der EU“ | Oliver DREUTE, Mitarbeiter am European Political Strategy Centre in Brüssel.

  2. Pro-Europa. Wie funktioniert die Bürgerbeteiligung?“ | Dr. Georg FICHTNER, freier Politikberater und Mitorganisator von Pulse of Europe in München
  1. Europa? Welche Krise?“ | Prof. Dr. Gisela MÜLLER-BRANDECK-BOCQUET, Professorin für Europaforschung und Internationale Beziehungen an der Universität Würzburg
  1. Podiumsdiskussion „Europa in der Hand der Bürger?!“ mit den drei oben genannten Referenten


Moderation:

      Tobias WINKLER (Leiter des Verbindungsbüros des Europäischen Parlaments in München)

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© EU 2017
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In einzelnen Fragerunden bekamen die Zuhörer die Chance ihre Fragen zu stellen. Besonders erfreulich war, dass sich auch die anwesenden Schüler nicht scheuten sich mit Fragen, teils auch sehr kritischer Natur, an die Referenten zu wenden. Bei der Beantwortung der Abschlussfrage, wie sich die Referenten die Zukunft der Europäischen Union wünschten, waren sich alle drei einig, dass sie eine europäische Gemeinschaft wollen, die an ihren Aufgaben wächst und in Zukunft enger miteinander zusammen arbeitet.