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Konferenz zur Zukunft der europäischen Agrarpolitik

„GAP nach 2020 - Welchen Weg geht Europas Landwirtschaft?“

 
Die gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) erwartet eine einschneidende Reform bis 2020. Welche Zahlungen können Luxemburgs Landwirte erwarten und was für neue Regelungen werden voraussichtlich in Kraft treten? Das Informationsbüro hat diesen Mittwoch zu einer Debatte über die Änderungen der GAP eingeladen.

Seit Unterzeichnung der Römischen Verträge regelt die Gemeinsame Agrarpolitik einen der wichtigsten Industriezweige der EU, die Landwirtschaft. Die GAP finanziert u.A. Investitionen, regelt Lebensmittelstandards, unterstützt Farmer angesichts großer Preisschwankungen und koordiniert den Schutz von Tieren und Umwelt.

 

Um dem Bevölkerungswachstum entgegen zu kommen, muss die sich Lebensmittelindustrie allerdings großen Herausforderungen stellen. Darüber hinaus läuft der jetzige GAP-Finanzrahmen 2020 aus, mit dem Austritt Großbritanniens entsteht weiterer Druck auf den gemeinsamen Haushalt.

 

Wie genau die Reform der GAP, über die das Parlament bald abstimmen wird, aussehen sollte, war letzten Mittwoch Thema der Debatte, zu der das Informationsbüro und die Bauernzentrale eingeladen hatten. Als Sprecher kamen der Minister für Landwirtschaft, Weinbau und Verbraucherschutz Fernand ETGEN, der Vizepräsident des Europäischen Bauernverbandes COPA und Präsident der LK Oberösterreich Franz REISECKER, sowie seitens des Europaparlaments Dr. Peter JAHR vom Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung und der Abgeordnete Georges BACH.

 

Nach einer Präsentation von Herrn Dr. Jahr zum derzeitigen Stand und Inhalt der Reform folgte eine kritisch angeregte Diskussion, an der die eingeladenen Landwirte engagiert teilnahmen. Besorgnisse über Finanzierungslücken und eine oftmals zu eng umfasste Regulierung standen im Raum und wurden mit den beiden Parlamentsabgeordneten diskutiert.