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17-10-2017

Einladung - Konferenz: GAP nach 2020

Welchen Weg geht Europas Landwirtschaft?

Das Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Luxemburg und die Bauernzentrale (Centrale Paysanne) laden Sie herzlich ein zur Konferenz "GAP nach 2020 - Welchen Weg geht Europas Landwirtschaft?" 

Mittwoch, den 8. November 2017 um 19:00 Uhr

A Guddesch - 1, am Kaesch

L-7593 Beringen/Mersch

 

Seit Beginn des europäischen Einigungsprozesses spielt die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) eine zentrale Rolle. Über Gesetze entstanden Regeln, um wirtschaftliche Ziele (Gewährleistung der Ernährungssicherheit durch eine wirtschaftlich tragfähige und der Wertschöpfung innerhalb der Lebensmittelversorgungskette), umweltpolitische Ziele (nachhaltiger Einsatz der natürlichen Ressourcen und Bekämpfung des Klimawandels) und regional orientierte Ziele (Gewährleistung der wirtschaftlichen und sozialen Dynamik ländlicher Gebiete) zu erreichen. Zusätzlich stehen in diesem Jahr 57,5 Mrd. EUR und damit knapp 38% des EU-Haushalts für Direktzahlungen und die Maßnahmen zur Entwicklung des ländlichen Raums zur Verfügung.

Der jetzige Finanzrahmen läuft 2020 aus, mit dem Austritt Großbritanniens entsteht weiterer Druck auf den Haushalt. Wie soll vor diesem Hintergrund die Reform der GAP 2020 aussehen? Werden sich die Tendenzen, die bei der jüngsten Reform 2013 erkennbar wurden, 2020 verstärken? Werden die Direktzahlungen auch künftig Vorrang vor den Mitteln für die Entwicklung des ländlichen Raums haben? Welche Struktur werden die Direktzahlungen haben und welche Höhe deren einzelnen Bestandteile? Welcher Anteil der Mittel sollte für Marktstützungsmaßnahmen zum Risikomanagement, die in der GAP erst eine geringe Rolle spielen, in Zukunft wichtiger?

Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments werden in ihrer Rolle als vollwertiger Mitgesetzgeber im Bereich der Landwirtschaft bei diesen und weiteren Fragen zur zukünftigen GAP entscheiden müssen. Fragen, über die sie gerne mit ihnen im Rahmen der Konferenz diskutieren, die von der Bauernzentrale und dem luxemburgischen Informationsbüro des Europäischen Parlaments organisiert wird.