Gabriele PREUSS
  • Gabriele
    PREUSS
  • Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament
  • Mitglied
  • Deutschland Sozialdemokratische Partei Deutschlands
  • geboren am 27. September 1954, Dortmund

Mitglied

  • TRAN Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr
  • PETI Petitionsausschuss
  • D-TR Delegation im Gemischten Parlamentarischen Ausschuss EU-Türkei
  • DACP Delegation in der Paritätischen Parlamentarischen Versammlung AKP-EU

Stellvertreterin

  • ENVI Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
  • D-MK Delegation im Gemischten Parlamentarischen Ausschuss EU-ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien

Neueste Aktivitäten

Nachhaltige Kraftstoffe für die europäische Luftfahrt

09-02-2016 E-001150/2016

Entschließungsantrag zur Lage in Libyen

01-02-2016 B8-0178/2016

Entschließungsantrag zu dem systematischen vom IS verübten Massenmord an religiösen Minderheiten

27-01-2016 B8-0159/2016
  • Heute steht fest: Mit dem Referendum über den Austritt aus der EU vom 23. Juni hat sich eine knappe Mehrheit der britischen Wählerinnen und Wähler dafür entschieden, Europa den Rücken zu kehren. Das ist kein guter Tag für die Europäische Union. Wir werden die Folgen dieses nationalen Alleingangs in den verbliebenen Mitgliedsländern spüren – aber auch Großbritannien wird durch dieses Votum nichts gewinnen. Es fällt mir schwer, Verständnis für die knappe Mehrheit aufzubringen: Für jeden Außenstehenden ist doch klar, dass Großbritannien historisch, kulturell und wirtschaftlich zu Europa gehört. Diese Selbstverständlichkeit haben die britischen Konservativen um David Cameron mit ihrer dauernden Stimmungsmache gegen europäische Institutionen so lange vernebelt, bis sie für die Wählerinnen und Wähler nicht mehr wahrnehmbar war. Die Frage nach den Folgen stimmt mich nachdenklich. Es hilft nicht, nun in Panik zu verfallen oder die Briten als Volk bestrafen zu wollen. Es muss darum gehen, den britischen Austritt, der knapper, demokratisch legitimierter Mehrheitswille ist, nun in einem fairen, geordneten und zügigen Verfahren abzuwickeln. Dabei darf es aber auch keine Zugeständnisse mehr geben, um Großbritannien vielleicht doch noch in der EU zu halten. David Cameron, der aus dem sogenannten Brexit ein politisches Pokerspiel gemacht hat, hat sich verzockt. Nicht vergessen darf man die proeuropäischen Kräfte in Großbritannien. Möglicherweise steht nun auch das Vereinigte Königreich vor der Spaltung. In diesem Fall muss man offen sein für eine Rückkehr von Schottland und Nordirland in die Europäische Union. Vor allem dürfen wir aber die EU als Ganzes nicht aus dem Blick verlieren. Das britische Votum zeigt auch deutlich eine Unzufriedenheit mit der Wahrnehmbarkeit der EU im Lebensalltag der Menschen. Die europäische Politik muss sich stärker dazu bekennen, Vorkämpferin für die Rechte und Interessen der europäischen Bevölkerung zu sein und insbesondere endlich auch im sozialen Bereich zu europäischen Lösungen zu kommen. Es muss eine europäische Antwort auf den Brexit geben, die nur in der Vertiefung der politischen Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsländern im Interesse der Bürgerinnen und Bürger bestehen kann. Bildquelle: www.pixabay.com
    24/06/2016 13:30 - facebook
  • Strenge Regeln für Fracking haben europäischen Vorbildcharakter Die große Koalition hat sich auf ein striktes Regelwerk zum Fracking verständigt: Die kommerzielle Nutzung des gefährlichen unkonventionellen Frackings wird nicht erlaubt, das seit den 60er Jahren auch in Deutschland genutzte konventionelle Erdgasfracking wird noch strengeren Auflagen unterworfen. Als stellvertretendes Mitglied im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments bin ich der Meinung, dass ein großes Industrieland wie Deutschland dem Umwelt- und Verbraucherschutz mit einem solchen Regelwerk einen deutlichen Vorrang vor wirtschaftlichen Partikularinteressen einräumt und europäischen Vorbildcharakter hat. Gerade die Regelungen zum Trinkwasserschutz sind von hoher Bedeutung. Deutschland hat damit enge Grenzen gezogen, um Gefahren für Mensch und Natur auszuschließen. Wir müssen uns dafür einsetzen, dass auch unsere europäischen Nachbarn ähnliche Schutzstandards etablieren. Am Ende müssen hohe gesamteuropäische Standards stehen, die auch im internationalen Wettbewerb wetterfest bleiben müssen. Bildquelle: www.pixabay.com
    23/06/2016 15:14 - facebook
  • Präsident Martin Schulz und der Generalsekretär Klaus Welle unterzeichneten heute im Umweltausschuss die Umwelterkärung des Europäischen Parlaments.
    21/06/2016 15:30 - facebook

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