• Am Dienstag ab 10:00 Uhr werden die Fraktionsvorsitzenden mit Jean-Claude Juncker eine Debatte abhalten. Um 12:30 Uhr stimmen die Abgeordneten in geheimer Wahl über seine Nominierung als neuer Präsident der EU-Kommission ab.

  • EU-Handelskommissar Karel De Gucht wird das Parlament über den Stand der Verhandlungen mit den USA über die transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) informieren. Die Abgeordneten werden die Kommission erwartungsgemäß zur Einhaltung der Bedingungen befragen, die das Parlament stellte, als es den Start der Verhandlungen vor über einem Jahr gebilligt hat.

  • Am Mittwochmittag stimmt das Parlament über Vorschläge zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in der EU ab. Zuvor wird EU-Kommissar László Andor zu dem Thema Stellung nehmen.

  • Am Dienstag wird das Parlament über die Pläne der EU-Kommission diskutieren, den Vorschlag für eine Richtlinie zum Mutterschaftsurlaub nach vier Jahren Stillstand im Rat zurückzuziehen. Zuvor werden Rat und Kommission zu dem Thema Stellung beziehen. Die Abgeordneten hatten den ersten Vorschlag im Oktober 2010 dahingehend abgeändert, dass der bezahlte Mutterschaftsurlaub von 14 auf 20 Wochen verlängert und ein zweiwöchiger Vaterschaftsurlaub eingeführt werden soll.

  • Am Mittwoch debattieren die Abgeordneten über die Einführung des Euro in Litauen und stimmen anschließend über einen entsprechenden Vorschlag ab. Der Entwurf einer Entschließung, der am Montag zunächst vom Wirtschafts- und Währungsausschuss angenommen werden muss, "befürwortet die Einführung des Euro in Litauen zum 1. Januar 2015". Das entspricht der Position der Kommission und der des Rates, der dies am 27. Juni bestätigt hat.

  • Am Montag finden in den entsprechenden Ausschüssen vier Anhörungen mit den designierten EU-Kommissaren statt, die bis zur Einsetzung der neuen Kommission im Herbst jene Kommissare ersetzen sollen, die ins Europäische Parlament gewählt wurden. Die vier Kandidaten sind Jyrki Katainen (Finnland), Ferdinando Nelli Feroci (Italien) Martine Reicherts (Luxemburg) und Jacek Dominik (Polen). Am Mittwochmorgen stimmt das Plenum über die Kandidaten ab.

  • Am Mittwoch werden die Abgeordneten über den Mangel an Finanzmitteln im EU-Haushalt 2014 mit EU-Kommissar Andris Piebalgs und einem Vertreter des Rates debattieren. Sie werden erwartungsgemäß ihre Bedenken über die unzulänglichen Mittel in den folgenden Bereichen zum Ausdruck bringen: Forschung und Beschäftigung (587 Mio. Euro), Kohäsion (3,396 Mio. Euro), Unterstützung für die Ukraine, syrische Flüchtlinge und andere außenpolitische Instrumente (651 Mio. Euro) und Fischerei (106 Mio. Euro).