Zwei Jahre nach Unglück: Fortschritte bei Arbeitsbedingungen in Bangladesch? 

Zum zweiten Mal jährt sich das schwere Unglück von Bangladesch, bei dem das Textilfabrikgebäude Rana Plaza einstürzte und mehr als 1100 Arbeiter unter sich begrub. Zum Gedenken an die Tragödie diskutieren die Abgeordneten am Montag die Fortschritte, die seit der Verabschiedung des Vertrags zur Verbesserung von Arbeitsrechten, Arbeitsbedingungen und Arbeitssicherheit in Bangladeschs Textilfabriken 2013 erzielt wurden.

Am Mittwoch stimmt das Parlament über eine entsprechende Entschließung ab.


Das Abkommen "Engagiert bleiben – Ein Nachhaltigkeitsvertrag mit Bangladesch" wurde 2013 gemeinsam von der EU, der Regierung von Bangladesch, den USA und der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) auf den Weg gebracht. Ziel ist, Arbeitnehmerrechte, Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und eine verantwortungsvolle Unternehmensführung zu fördern.


Der Vertrag beinhaltet kurz- und langfristige Verpflichtungen zur Stärkung der Arbeitnehmerrechte, zur Verbesserung der Gebäudesicherheit und beim Feuerschutz sowie zur Einsetzung zusätzlicher Arbeitsinspektionen.



Debatte: Montag, den 27. April

Abstimmung: Mittwoch, den 29. April


Verfahren: Erklärung der Kommission (mit Entschließung)


#RanaPlaza #Bangladesh