Förderung von Innovationen bei neuartigen Lebensmitteln 

Neue Vorschriften sollen Anreize für Innovationen bei neuartigen Lebensmitteln durch ein vereinfachtes Zulassungsverfahren schaffen. Über den bereits mit dem Rat vereinbarten Text stimmt das Plenum am Mittwoch ab. Die Abgeordneten haben die Definition von neuartigen Lebensmitteln auf solche mit modifizierter Molekularstruktur sowie auf Lebensmittel, die aus von Mikroorganismen, Pilzen oder Algen gewonnenen Zell- oder Gewebekulturen erzeugt wurden, ausgeweitet, und auch Insekten eingeschlossen.

In den Verhandlungen mit dem Rat haben die Abgeordneten auch darauf bestanden, dass das Gesetz klare Maßnahmen zum Schutz vor Lebensmitteln von Klontieren und zur Überwachung der Verwendung von Nanomaterialen sowie die Beachtung des Vorsorgeprinzips und Beschränkungen von Tierversuchen umfassen muss.


Ein „neuartiges Lebensmittel“ ist eines, das vor dem 15. Mai 1997 in der Union nicht in nennenswertem Umfang für den menschlichen Verzehr verwendet wurde.



Debatte: Mittwoch, den 28. Oktober

Abstimmung: Mittwoch, den 28. Oktober

Verfahren: Mitentscheidungsverfahren (Ordentliches Gesetzgebungsverfahren), Einigung in erster Lesung

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