Luftverschmutzung: Höchstgrenzen für wichtige Luftschadstoffe  

Am Mittwoch stimmt das Parlament über eine Richtlinie ab, die nationale Höchstgrenzen für sechs wichtige Luftschadstoffe festlegen würde, darunter Schwefeldioxid, Partikel und Stickstoffoxide. Ziel ist, das grenzüberschreitende Problem der Luftverunreinigung in den Griff zu bekommen, denn diese verursacht – der EU-Kommission zufolge – schätzungsweise 400.000 vorzeitige Todesfälle pro Jahr. Weiterhin sollen so die Gesamtkosten der Luftverschmutzung bis 2030 um 40 Milliarden Euro gesenkt werden.

In dem vom Umweltausschuss angenommenen Text verlangen die Abgeordneten, dass die geplante Richtlinie nationale Emissionshöchstmengen für Quecksilber (Hg) ab 2020 einführen soll. Die vorgeschlagenen Höchstgrenzen für Schwefeldioxid (SO2), Stickstoffoxide (NOx), flüchtige organische Verbindungen außer Methan (NMVOC), Methan (CH4), Ammoniak (NH3) und Feinstaub (PM2,5) sollen zwischen 2020 und 2030 wirksam werden.



Debatte: Mittwoch, den 28. Oktober

Abstimmung: Mittwoch, den 28. Oktober

Verfahren: Mitentscheidungsverfahren (Ordentliches Gesetzgebungsverfahren), erste Lesung

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