Kultur und Bildung als Mittel gegen Radikalisierung 

Die EU sollte die Bildung und Mobilität von Jugendlichen und Lehrern stärker ausbauen, und Kultur systematisch in Entwicklungsprojekte und -programme in Drittländern integrieren, um das gegenseitige Verständnis zu verbessern und somit gemeinsame Grundwerte zu fördern, mit dem Ziel, jeglichen Extremismus zu bekämpfen. So steht es in einem Entschließungsentwurf, über den das Parlament am Dienstag abstimmt.

Auf allen Ebenen und in allen Formen des Lernens sollte die Entwicklung staatsbürgerlicher Werte unterstützt und so bereits im Kindesalter eine aktive Bürgerschaft vorbereitet werden, so der Text.


Die Abgeordneten verweisen darauf, dass es notwendig ist, für kulturelle und soziale Vielfalt im Klassenzimmer und Lernumfeld – auch bei Erziehern – zu sorgen. Sie betonen in dem Entschließungsentwurf, wie wichtig es ist, in Programme für lebenslanges Lernen für Lehrer zu investieren, mit denen ihnen die erforderlichen pädagogischen Kompetenzen in den Fragen Migration, Akkulturation und Sozialpsychologie vermittelt werden, sowie sie zu befähigen, Vielfalt als eine wertvolle Quelle für den Unterricht zu nutzen.



Debatte: Montag, den 18. Januar

Abstimmung: Dienstag, den 19. Januar

Verfahren: Nichtlegislative Entschließung

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