Hormonstörende Stoffe: Debatte über zögernde Haltung der EU-Kommission 

Am Dienstag diskutieren die Abgeordneten mit dem zuständigen EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis über die beste Methode, die Belastung durch „endokrine Disruptoren“ zu verringern. Diese hormonstörenden Chemikalien können unter anderem Erkrankungen wie Krebs auslösen. Der Europäische Gerichtshof hat vor kurzem geurteilt, dass die Kommission EU-Recht verletzt hat, weil sie es unterlassen hat, wissenschaftliche Kriterien zur Definition solcher Stoffe zu veröffentlichen.

Ein solcher Kriterienkatalog wäre ein erster Schritt, die Belastung durch solche Chemikalien zu verringern. Die Abgeordneten haben die EU wiederholt aufgefordert, dieses Problem in den Griff zu bekommen.


In einer im März 2013 angenommenen Entschließung haben die Abgeordneten die EU aufgefordert, für eine Verringerung der Exposition gegenüber hormonstörenden Stoffen zu sorgen. Endokrine Disruptoren kommen in alltäglichen Produkten wie Lebensmittelverpackungen oder Kosmetika vor und sind mit Fruchtbarkeitsstörungen und einer Reihe von Krankheiten in Verbindung gebracht worden.



Debatte: Dienstag, den 2. Februar

Verfahren: Erklärung der Kommission mit anschließender Debatte

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