Illegalen Handel mit Haustieren durch EU-weiten Informationsaustausch bekämpfen 

Am Donnerstag stimmen die Abgeordneten über einen EU-weiten Datenaustausch der Registrierung von Katzen und Hunden ab. In der EU wächst die Besorgnis über den steigenden illegalen Handel mit Heimtieren, die häufig schlecht aufgezogen und einem erhöhtem Krankheitsrisiko ausgesetzt sind. Der illegale Handel mit Haustieren wird zunehmend mit organisierter Kriminalität in Verbindung gebracht und ist nach Drogen und Waffen der gewinnträchtigste illegale Handel in der EU.

Zudem stellt dies eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit dar, so die Abgeordneten.


Die Fraktionen EVP und EKR (gemeinsam), S&D, ALDE, GUE/NGL und EFDD haben verschiedene Entschließungsentwürfe vorgelegt. Eine Debatte zu dem Thema hat in der Februar-I-Plenarsitzung stattgefunden.


Hintergrundinformationen

 

Der Entwurf für ein Tiergesundheitsrecht, auf das sich Parlament und Rat bereits im vergangenen Juni geeinigt hatten, wird voraussichtlich auf der März-Plenarsitzung zur Abstimmung stehen. Dieses Gesetz würde die EU-Kommission ermächtigen, den Mitgliedstaaten die Einrichtung nationaler Datenbanken zur Registrierung von Haustieren vorzuschreiben, wenn dies zur Vorbeugung von Krankheiten und deren Verfolgung auf EU-Ebene als notwendig betrachtet wird. Das Gesetz sieht auch eine verpflichtende Registrierung für alle professionellen Tierhalter und –verkäufer vor.

 

 

Debatte: Donnerstag, den 4. Februar

Abstimmung: Donnerstag, den 25. Februar

Verfahren: Nichtlegislative Entschließung

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