Contergan-Opfer: Debatte mit der EU-Kommission 

50 Jahre nach dem Contergan-Skandal kämpfen die Opfer in mehreren EU-Ländern noch immer für eine angemessene Entschädigung. Der Arzneistoff Thalidomid (Markenname: Contergan) wurde während der 1950er und 1960er Jahre zur Behandlung morgendlicher Übelkeit bei schwangeren Frauen vermarktet. Später erwies sich, dass Thalidomid schwere Geburtsschäden verursachte. Die Abgeordneten werden mit der Kommission über eine mögliche EU-Unterstützung für die Opfer diskutieren.

Thalidomid wurde in den späten 1950er und den frühen 1960er Jahren für die Behandlung von Morgenübelkeit von Schwangeren sowie bei Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und Erkältungen eingesetzt. Das Medikament wurde zu diesem Zweck jahrelang in verschiedenen europäischen Ländern vermarktet. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Einnahme schwerwiegende Nebenwirkungen bei Schwangeren hervorrief und ihre Kinder mit Fehlbildungen geboren wurden. Die Opfer suchen noch immer nach einer Lösung, um die Kosten, die ihnen aufgrund ihrer gesundheitlichen und körperlichen Verfassung entstehen, zu decken.



Debatte: Mittwoch, den 9. März

Verfahren: Erklärung der Kommission mit anschließender Debatte

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