Schulmilch- und Schulobstprogramme: Mehr Geld, besserer Unterricht für Kinder 

Die Schulmilch- und Schulobstprogramme sollen stärker unterstützt und der Unterricht über gesunde Ernährungsgewohnheiten verbessert werden. So steht es in einem Gesetzentwurf, über den sich Rat und Parlament bereits geeinigt haben, und der am Montag zur Debatte und am Dienstag zur Abstimmung steht. Im Falle einer Annahme des Kompromisses werden die EU-Schulmilch- und Schulobstprogramme zusammengeführt und die jährliche Finanzausstattung um 20 Millionen Euro auf 250 Millionen Euro erhöht.

Die EU-Schulmilch- und Schulobstprogramme sind 2013/2014 bereits 10 Millionen (Obst) und 19 Millionen Kindern (Milch)  in der Union zugutegekommen.


Hintergrundinformationen

 

Die Schulmilchregelung wurde im Jahr 1977 eingeführt. Das Schulobstprogramm, das auch Vorschriften zur Erziehung enthält, wurde 2009 eingeführt. Beide Programme wurden ins Leben gerufen, um den Verzehr von Obst, Gemüse und Milcherzeugnissen in Schulen zu fördern. Bisher galten unterschiedliche Regelungen für die Programme. Alle 28 Mitgliedstaaten nehmen am Milchprogramm, 25 unter ihnen am Obstprogramm teil (alle außer Großbritannien, Finnland und Schweden).

 

In den meisten Ländern geht der Verbrauch von Obst und Gemüse durch Kinder zurück. Mehr als 20 Millionen Kinder in der EU sind übergewichtig und Heranwachsende verzehren durchschnittlich nur 30-50% der jährlich empfohlenen Menge von Obst und Gemüse.

 

Debatte: Montag, den 7. März

Abstimmung: Dienstag, den 8. März

Verfahren: Mitentscheidungsverfahren (Ordentliches Gesetzgebungsverfahren), Einigung in erster Lesung

Pressekonferenz: Dienstag, den 8. März um 15:00 Uhr

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