Forderung nach Stopp von GVO-Mais und -Baumwolle  

Die Abgeordneten lehnen das Vorhaben der EU-Kommission ab, Importe von Erzeugnissen aus Mais und Baumwolle zuzulassen, die gentechnisch verändert wurden, um sie widerstandsfähig gegen Pflanzengifte zu machen.

In den beiden Entschließungen, die am Mittwoch zur Abstimmung stehen, unterstreichen sie die Bedenken von Mitgliedstaaten sowie unabhängigen Forschern und wiederholen die Forderung des Parlaments, das Verfahren zur Genehmigung von Erzeugnissen, die genetisch veränderte Organismen (GVO) enthalten, gründlich zu überarbeiten.


Hintergrundinformationen

 

Im Oktober 2015 haben die Abgeordneten einen Gesetzesvorschlag abgelehnt, der einzelnen EU-Mitgliedstaaten erlaubt hätte, in ihrem Hoheitsgebiet den Verkauf und die Verwendung genetisch veränderter Lebens- und Futtermittel – die von der EU genehmigt sind – zu verbieten oder einzuschränken. Sie befürchten, die neuen Regeln könnten schlicht nicht durchsetzbar sein und die Wiedereinführung von Grenzkontrollen zwischen Pro- und Anti-GVO-Ländern zur Folge haben. Sie fordern die EU-Kommission auf, einen neuen Gesetzesvorschlag zu machen.



Abstimmung:  Mittwoch, den 17. Mai


Verfahren:  Nichtlegislative Entschließung


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