Besserer Schutz der Fischbestände, größere Flexibilität für Fischer 

EU-Vorschriften, die festlegen, wie, wo und wann in der EU gefischt werden darf, stehen am Dienstag zur Abstimmung. Darunter fallen auch Beschränkungen und Verbote für bestimmte Fanggeräte, Fangmethoden und den Fang bestimmter Arten.

Der Verordnungsentwurf sieht gemeinsame Maßnahmen in Bezug auf Fanggeräte und -methoden sowie die Zulassung für den Fischfang von Arten für alle EU-Gewässer vor und würde auch maßgeschneiderte regionale Maßnahmen zur Begrenzung unerwünschter Fänge, insbesondere von Jungfischen, ermöglichen.


Innovative Fangmethoden


Die Abgeordneten des Fischereiausschusses wollen die Vorschläge der Kommission dahingehend ergänzen, dass innovative Methoden wie der Fischfang mittels elektrischer Impulse (der dazu dient, Fische vom Meeresboden in das Netz zu treiben) EU-weit eingesetzt werden können.


Die EU-Mitgliedstaaten müssten die wahrscheinlichen Auswirkungen solcher Geräte auf empfindliche Arten und Lebensräume bewerten.

Die Abgeordneten sind der Ansicht, dass der Einsatz innovativer Fanggeräte mindestens vier Jahre lang getestet werden und "auf höchstens 5% der sich derzeit in diesem Bereich befindlichen Fischereifahrzeuge" begrenzt werden sollte.


Diese Bewertungen werden dann vom Wissenschafts-, Technik- und Wirtschaftsausschuss für Fischerei (STECF) ausgewertet.

Das Parlament kann die zuständigen Mitglieder des Fischereiausschusses zusätzlich ermächtigen, Gespräche mit dem Rat über die endgültige Fassung der Rechtsvorschriften aufzunehmen.



Debatte: Montag, den 15. Januar

Abstimmung:  Dienstag, den 16. Januar

Verfahren: Ordentliches Gesetzgebungsverfahren (Abstimmung über das Mandat)