Transparenz der Preise bei grenzüberschreitender Paketzustellung 

Verbraucher und Unternehmen sollen die Preise für die Zustellung eines Pakets in ein anderes EU-Land oder aus einem anderen EU-Land vergleichen können. Das sieht ein Gesetzentwurf vor, der am Dienstag zur Abstimmung steht.

Nach den Vorschriften müssen grenzüberschreitende Paketdienste ihre Preise den nationalen Behörden und der EU-Kommission melden, die diese dann auf einer eigenen Website veröffentlichen würde, um Verbrauchern und Unternehmen einen einfachen Vergleich zu ermöglichen und so unangemessene Unterschiede zu verringern. 


Die Kommission schlug die neuen Regeln als Teil des „Pakets zum elektronischen Geschäftsverkehr“ vor, um den Handel mit Waren und Dienstleistungen in der gesamten EU zu fördern. Der Text wurde vorläufig von den Verhandlungsteams des Parlaments und des Rates gebilligt.


Eine öffentliche Konsultation der Kommission im Jahr 2015 ergab, dass mehr als zwei Drittel der Verbraucher auf einen Online-Einkauf verzichtet hatten, weil sie die Kosten für grenzüberschreitende Lieferungen als zu hoch empfanden. Unternehmen, die auf eine Eurobarometer-Umfrage im gleichen Jahr antworteten, stimmten zu.

 

 

Debatte: Montag, den 12. März

Abstimmung: Dienstag, den 13. März

Verfahren: Ordentliches Gesetzgebungsverfahren, erste Lesung