Facebook: Debatte über den Missbrauch personenbezogener Daten von EU-Bürgern 

Nach dem Datenskandal um Facebook und Cambridge Analytica werden die Abgeordneten am Mittwoch über den Datenschutz und die Privatsphäre der EU-Bürger diskutieren.

Die Abgeordneten werden voraussichtlich die Bedeutung des Datenschutzes als Verteidigungslinie gegen Wahlmanipulationen hervorheben. Es wird auch erwartet, dass die Führungsriege von Facebook erneut aufgefordert wird, sich vor dem Europäischen Parlament zu erklären.       


Der britischen IT-Firma Cambridge Analytica (CA) wird vorgeworfen, während der US-Präsidentschaftswahl 2016 die Facebook-Daten von Millionen von Nutzern ohne deren Erlaubnis erhalten zu haben. Insgesamt könnten die Facebook-Informationen von bis zu 87 Millionen Nutzern, davon 2,7 Millionen in der EU, missbräuchlich eingeholt worden sein.


Parlamentspräsident Antonio Tajani hatte den Gründer, Vorstandsvorsitzenden und Verwaltungsratschef von Facebook Mark Zuckerberg nach den Enthüllungen ins Parlament eingeladen. Der Ausschuss für bürgerliche Freiheiten des Parlaments hat das Unternehmen auch aufgefordert, die Situation zu klären und die Auswirkungen auf den Datenschutz der EU-Bürger darzulegen.


Debatte: Mittwoch, den 18. April

Verfahren: Erklärungen des Rates und der Kommission mit anschließender Debatte

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