Neuer europäischer Sozialfonds: Mehr in künftige Generationen investieren 

Am Mittwoch wird über die Aufstockung des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) abgestimmt. Jugendliche und Kinder sollen die Hauptbegünstigten werden.


Der Beschäftigungsausschuss schlägt vor, die ESF+-Mittel im langfristigen Haushalt der EU 2021-27 gegenüber dem Vorschlag der Europäischen Kommission um rund 19 % aufzustocken (von rund 89,6 Milliarden Euro auf rund 106,8 Milliarden Euro zu Preisen von 2018), wovon 105,7 Milliarden Euro gemeinsam von der EU und den Mitgliedstaaten verwaltet werden sollen.


Die Abgeordneten wünschen sich mehr Mittel für die Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen sowie die Gewährleistung der Chancengleichheit der von Armut und sozialer Ausgrenzung bedrohten Kinder.


Hintergrundinformationen


Schon seit 60 Jahren ist der Europäische Sozialfonds das wichtigste Finanzierungsinstrument für Investitionen in die Menschen, um ihnen zu helfen, bessere Arbeitsplätze zu finden, und fairere Berufsaussichten für alle EU-Bürgerinnen und -Bürger sicherzustellen. Er trägt zur sozialen Eingliederung bei, zur Armutsbekämpfung, zur Bildung und zur Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen, aber auch zu besseren Lebensbedingungen, zur Gesundheit und zur Schaffung fairerer Gesellschaften. Die Initiative wird helfen, den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt in der EU zu stärken.


Debatte: Dienstag, den 15. Januar

Abstimmung: Mittwoch, den 16. Januar

Verfahren: Mitentscheidungsverfahren (Ordentliches Gesetzgebungsverfahren), erste Lesung, Abstimmung über Verhandlungsmandat