Zugänglichkeit des Europäischen Parlaments für Menschen mit Behinderungen 

Im Laufe der Jahre wurde durch eine Vielzahl von Maßnahmen der barrierefreie Zugang für Abgeordnete, Mitarbeiter und Besucher mit Behinderungen erheblich verbessert. Bei allen neuen Vorhaben zur Erweiterung, Renovierung oder Ausstattung der Gebäude muss von Anfang an die uneingeschränkte Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen vorrangig berücksichtigt werden.


Alle Parlamentsgebäude haben mindestens einen rollstuhlgerechten Eingang. An allen drei Standorten des Parlaments (Brüssel, Straßburg und Luxemburg) sind Parkplätze für Autofahrer mit Behinderungen reserviert.  Die Cafeterias sind mit Tischen und Kassenbereichen mit rollstuhlgerechter Höhe ausgestattet. Außerdem sind auf dem Gelände des Parlaments Assistenzhunde erlaubt.


Auch wurde die Zugänglichkeit zu digitalen Inhalten des Parlaments in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert, wobei immer mehr unterstützende Technologien auf Anfrage zur Verfügung stehen. Für Hörbehinderte können Induktionsschleifen bereitgestellt und Gebärdensprachdolmetscher vorab angefordert werden. Für Sehbehinderte stehen unter anderem Brailleschriftanzeigen, Brailleschriftdrucker, Lesehilfen und Bildschirmleseprogramme bereit.


Im Einklang mit der EU-Richtlinie über den barrierefreien Zugang zu den Webseiten öffentlicher Stellen wurde die Webseite des Parlaments an die Richtlinien der Web-Zugangsinitiative (WAI – Web Accessibility Initiative) angepasst. Die Webseiten wurden übersichtlicher gestaltet und der Inhalt bleibt beim Betrachten mit einem Screenreader (Bildschirmleseprogramm oder -gerät) unverändert. Auch die multimedialen Inhalte wurden durch Untertitel und Transkriptionen besser zugänglich gemacht.