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Aktuelles komplett

 

EU & Schwellenländer: Ein neues System weltweiter Zusammenarbeit

Artikel - Außenbeziehungen 10-02-2012 - 16:27
Die Staatschefs der BRIC-Länder Indien, Russland, China, Brasilien und Südafrika  ©BELGA/ITAR-TASS/D.Astakhov  

Das rasante Wirtschaftswachstum vieler Schwellenländer verändert die weltweiten Machtverhältnisse. China wird voraussichtlich ab 2020 die USA als größte Wirtschaftsmacht ablösen. Indien könnte dann den Titel der am schnellsten wachsenden Wirtschaftsmacht erhalten. Die EU-Abgeordneten fordern daher engere Beziehungen zu den Schwellenländern, um gemeinsam ein faires System der weltweiten Zusammenarbeit zu schaffen.

 

EU-Erweiterung: Island - mehr als Björk und Vulkane

Artikel - Erweiterung 10-02-2012 - 15:56
Island: Europas Tor zur Arktis ©BELGA/NASA  

Island nähert sich der EU an und könnte bald beitreten. Am Montag verabschiedete der Auswärtige Ausschuss einen Bericht des rumänischen Christdemokraten Cristian Dan Preda zum Fortschritt der EU-Verhandlungen mit Island. Doch was wissen wir eigentlich über die Heimat von Björk, Geysiren und Asche speiende Vulkanen?

 
Robert  Rochefort: "Wir haben immer diese Angewohnheit, die Konsumenten aufzuklären, aber wir sollten auch auf die Hersteller achten."  

Die EU will Verbraucher in den Mittelpunkt des EU-Binnenmarktes rücken. Dafür sollen Verbraucherrechte besser einklagbar werden, auch sollen die europäischen Verbraucherzentren mehr Geld erhalten. Geplant ist auch ein Online-System zur Streitbeilegung und bessere Verbraucherinformationen. Wir sprachen mit dem liberaldemokratischen Berichterstatter Robert Rochefort aus Frankreich über die Pläne der EU-Kommission.

 

Neuer Leiter der EU-Delegation in Ägypten fordert Abkehr von Vorurteilen

Artikel - Außenbeziehungen 09-02-2012 - 15:08
James Moran: "Eines der Probleme ist, dass wir derzeit nicht wissen, mit wem wir langfristig zusammenarbeiten werden und das wird noch eine ganze Weile so sein."  

Mit den alten Vorurteilen brechen und eine echte Partnerschaft begründen, so lautet die Kurzfassung des Programms James Morans, dem neuen Leiter der EU-Delegation in Ägypten. "Dass wir sie als Hilfsempfänger sehen ... oder sie uns vorwerfen, dass wir uns in ihre inneren Angelegenheiten einmischen - von diesen Vorurteilen müssen wir wegkommen", sagte er nach einer Anhörung im EU-Parlament.

 
Nur mit umfangreichen Investitionen in Europas Stromnetze lassen sich die ehrgeizigen EU-Ziele für die Nutzung erneuerbarer Energie erreichen ©BELGA/DPA/A.Weigel  

Bis 2020 soll Europas Energieverbrauch zu 20 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist werden. Doch erneuerbare Energiequellen sind schwerer kalkulierbar als fossile Brennstoffe. Europas Stromnetze müssen daher in den kommenden Jahren um- und aufgerüstet werden, so das Fazit einer Studie, die im Wissenschaftsausschuss des EU-Parlaments vorgestellt wurde.

 
Unwetterwolken über dem ungarischen Parlament in Budapest ©BELGA/MTI/Balazs Mohai  

Nach der vielbeachteten Rede des ungarischen Premierministers Viktor Orbán vor dem Plenum des EU-Parlaments im Januar veranstaltet der Justizausschuss am Donnerstag eine Anhörung zur Lage der Bürgerrechte in Ungarn.

 

Facebook-Chat mit Nigel Farage

Artikel - Institutionen 07-02-2012 - 11:32
Nigel Farage  

"Das Ende naht" – diesen Satz sagt er häufig in letzter Zeit. Nigel Farage, britischer EU-Abgeordneter und Vorsitzender der EFD-Fraktion, glaubt, dass 2012 für das europäische Projekt zum Jahr der Abrechnung wird. Er ist sicher kein Fan des Euros oder eines europäischen Bundesstaates. Am Mittwoch (08.02.2012) stellt sich Farage den Fragen der Facebook Fans des EU-Parlaments. Der Live-Chat dauert 45 Minuten und beginnt ab 16:00 Uhr.

 

Keine europäischen Nummernkonten für Diktatoren

Artikel - Außenbeziehungen 06-02-2012 - 17:36
Bald kein sicherer Hafen für geraubtes Geld mehr? Schließfächer einer europäischen Bank ©BELGA/CTK/J.Horazny  

Selbst in Zeiten der Eurokrise darf Geld nicht zum alles bestimmenden Maßstab werden. Deshalb wollen die EU-Abgeordneter aggressiver gegen Diktatoren und Kriminelle vorgehen, die ihre geraubten Milliarden in europäischen Banken deponieren wollen.

 
Eröffnungsveranstaltung für die Europäischen Kulturhauptstädte 2012 Maribor und Guimarães  

Guimarães in Portugal und Maribor in Slowenien sind die europäischen Kulturhauptstädte 2012. Kulturelle Events von Opernaufführungen über modernen Tanz, klassische Musik bis hin zu Popkonzerten sollen die beiden Städte in den kommenden Monate europaweit ins Rampenlicht rücken und Touristen und Investitionen anziehen.

 
Diese Woche im EU-Parlament: Finanztransaktionssteuer, Lebensmittelhilfe, Ungarn  

Am Montagnachmittag berät der Wirtschaftsausschuss öffentlich mit Finanzexperten über die Finanztransaktionssteuer. Die Steuer soll riskante Finanzwetten einschränken, die auch für die Realwirtschaft gefährlich werden können. Zum ersten Mal diskutiert der Ausschuss auch einen Gesetzesvorschlag, der Marktmissbrauch und Insider-Handel verhindern soll.

 
 
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