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The EU's trade deficit with China tripled in just 10 years. How do we rebalance? As a first step, Members want to establish a monitoring board to find out to...(read more) Facebook
Some Parliament members are suggesting that European politicians should show Euro 2012 in Ukraine the red card in protest over the treatment of opposition...(read more) Facebook
Strong - but not invulnerable. Despite an impressive 4 metres and 600kg, the blue fin tuna is an endangered species. And why? Overfishing and illegal catches....(read more) Facebook
Für 36 Liter Milch bekamen Bauern im vergangenen Oktober gerade mal den Gegenwert einer Maβ Bier. Der EU-Haushalt 2010 soll helfen den Markt zu stabilisieren und die Landwirte zu unterstützen. ©BELGA/DPA/Andreas Gebert Dienstagvormittag debattieren die Europa-Abgeordneten über die EU-Ausgaben im kommenden Jahr, bevor am Donnerstag die Verabschiedung des EU-Haushalts 2010 ansteht. Im Mittelpunkt der vorherigen Verhandlungen standen vor allem die Mittel für das EU-Konjunkturpaket und Hilfen für die unter den stark eingebrochenen Preisen leidenden Milchbauern. Vorgesehen sind Ausgaben in Höhe von 123 Milliarden Euro.
Auf diesen Betrag hatten sich die Haushälter des Parlaments mit den Finanzministern geeinigt. Die sogenannten Zahlungsermächtigungen werden 123 Milliarden betragen. Dabei handelt es sich um Zahlungen, die im Laufe eines Jahres genehmigt werden, die aber nicht unbedingt auch im selben Jahr ausgezahlt werden.
Konjunkturpaket: kein alter Wein in neuen Schläuchen
Das Europäische Parlament hatte im Lauf des Haushaltsverfahrens besonders Wert darauf gelegt, dass für das Konjunkturprogramm der EU auch frisches Geld zur Verfügung gestellt wird und nicht nur Mittel umgeschichtet werden.
Die Einigung mit dem Ministerrat sieht vor, dass insgesamt 2,4 Mrd. Euro zur Verfügung gestellt werden, die aus zusätzlichen Mitteln und nicht verwendeten Agrarfondsmitteln bestehen.
Milchbauern sollen Unterstützung erhalten
Auf Drängen des Parlaments sieht der Haushalt auch 300 Millionen Euro vor, die zur Stabilisierung des Milchmarktes und zur Unterstützung der unter dem Preisverfall für ihr Produkt leidenden Milchbauern dienen werden.
Das Parlament erreichte somit Änderungen in einem Bereich des Haushalts, in dem bis zum Inkrafttreten des Lissabon-Vertrags eigentlich der Ministerrat das letzte Wort hat.
Live-Übertragung: Die Plenarsitzung des Europaparlaments wird live im Internet übertragen. Die Haushaltsdebatte beginnt am Dienstagmorgen um 09:00 Uhr.