One in five under 25 can't find a job within the EU. Parliament wants to use unspent 82 billion euros from structural funds to create new job opportunities in...(read more) Facebook
The EU's trade deficit with China tripled in just 10 years. How do we rebalance? As a first step, Members want to establish a monitoring board to find out to...(read more) Facebook
Some Parliament members are suggesting that European politicians should show Euro 2012 in Ukraine the red card in protest over the treatment of opposition...(read more) Facebook
Strong - but not invulnerable. Despite an impressive 4 metres and 600kg, the blue fin tuna is an endangered species. And why? Overfishing and illegal catches....(read more) Facebook Die Futtermittelpreise in Europa steigen. Schlechtes Wetter und Spekulation sind zwei Hauptgründe für das Rekordhoch auf das die Preise geklettert sind und das den Landwirten Kopfzerbrechen bereitet. Als Folge lässt sich ein Einbruch bei der Fleischproduktion erwarten. Am Donnerstag dem 11.11. nahmen sich die Europaabgeordneten dieses Themas an und verabschiedeten im Beisein von Landwirtschaftskommissar Dacian Ciolos eine Entschließung zur Eindämmung den Markt schädigender Spekulation.
James Nicholson aus Nordirland sprach neben den bislang erwähnten Problemen auch die billigen Importe aus Drittstaaten an, die der EU Schwierigkeiten bereiten. Viele EU Staaten seine von diesen Importen abhängig. Sein konservativer Kollege Janusz Wojciechowski aus Polen machte zudem deutlich, dass viele Fleischimporte niedrigere Qualitätsstandards aufweisen, was sich dann auch auf dem niedrigeren Preis auswirke. Die hohen Standards in Europa sollten daher auch für importiertes Fleisch gelten.
Kommission gibt gelagertes Getreide frei
Der Spanier Iratxe García Pérez hob hervor, dass beispielsweise die Preise für Futtergetreide bis zu 50% angestiegen sind, wobei dieser Kostenfaktor allein eine Großteil (ca. 60%) der Produktionskosten ausmacht. Die Kommission reagierte mit der Ausgabe von eingelagertem Futtergetreide, um somit auf die Preisbildung einzuwirken. Dacian Ciolos verteidigte diese Maßnahme und sagte dass damit der größte Druck vom Markt genommen wurde.
Der Landwirt bekommt weniger als ein Fünftel vom Supermarktpreis
Joseph Bové, Abgeordneter der französischen Grünen, sagte dass Landwirte oft mit 700-800€ im Monat auskommen müssen, während Verbraucher 17€ für ein Kilo Steak im Supermarkt bezahlen, davon gehen allerdings nur ganze 3€ an den Landwirt selbst. "Ist das fair?" fragte er rhetorisch in die Runde. "Diese Krise wird die Landwirte in Europa zerstören!"