One in five under 25 can't find a job within the EU. Parliament wants to use unspent 82 billion euros from structural funds to create new job opportunities in...(read more) Facebook
The EU's trade deficit with China tripled in just 10 years. How do we rebalance? As a first step, Members want to establish a monitoring board to find out to...(read more) Facebook
Some Parliament members are suggesting that European politicians should show Euro 2012 in Ukraine the red card in protest over the treatment of opposition...(read more) Facebook
Strong - but not invulnerable. Despite an impressive 4 metres and 600kg, the blue fin tuna is an endangered species. And why? Overfishing and illegal catches....(read more) Facebook Jeder sechste Europäer lebt in Armut, das sind rund 80 Millionen Menschen. Was unternimmt die EU dagegen? Auf dem ersten Jahrestreffen der Europäischen Plattform gegen Armut und soziale Ausgrenzung in Krakau suchten Staatenvertreter und Aktivisten nach Antworten. Der belgische Sozialdemokrat Frédéric Daerden berichtete vor dem Beschäftigungsausschuss über die Ergebnisse der Tagung.
Das Ziel ist ambitioniert: Bis 2020 sollen 20 Millionen Menschen aus der Armut befreit werden, so die Forderung auf der Tagung, erklärte Frédéric Daerden. Als armutsgefährdet gilt dabei wer weniger als 60% des gemittelten Haushaltseinkommens seines Landes verdient. Zwar bleibt der Kampf gegen Armut Sache der Nationalstaaten, doch kann die EU kann einem übergreifendem Regelwerk und Fördermitteln eine koordinierende Rolle übernehmen.
Unterschiedliche Ziele
Mehr als 400 Teilnehmer diskutierten in Krakau auch die Armutsziele der einzelnen EU-Staaten. So will Frankreich die Zahl der von Armut gefährdeten Menschen um ein Drittel reduzieren. Deutschland will die Zahl der Langzeitarbeitslosen bis 2020 um 20 % reduzieren und Polen will 1,5 Millionen Menschen innerhalb eines Jahrzehnts aus der Armut befreien.
Langfristige Planung
Als Berichterstatter fasste Daerden die Ergebnisse der Konferenz auch in einem Bericht zusammen. Das EU-Parlament fordert demnach von der EU-Kommission, dem Parlament jährlich über die Fortschritte der EU-Staaten zu berichten.
Auch solle die Kommission erklären, welche Mittel im langfristigen Rahmenhaushalt 2014-2020 für den Kampf gegen Armut zur Verfügung stehen werden. Die Rolle der Europäischen Plattform gegen Armut und soziale Ausgrenzung soll weiter gestärkt werden.
80 Millionen Menschen, mehrheitlich Frauen
20 Million Kinder
8% der arbeitenden Bevölkerung
22% der arbeitenden Bevölkerung an der Armutsgrenze