Are you a journalist at heart? Do you love writing? Take part in our competition for a chance to interview Parliament president Martin Schulz in Strasbourg!...(read more) Facebook
It's International Day Against Homophobia, so share this post to show your support and join the Parliament in saying STOP to homophobia and transphobia! Facebook
European Year of Citizens 2013 : citizens speak out on the Citizen Wall! Do you remember our citizens' wall built from pictures you sent to us? It was later rebuilt in reality! Check our video to see the results and discover which...(read more) Facebook
Next week promises to be an energetic one as members get ready to debate renewable energy. Check our video @ http://epfacebook.eu/ast to get into the mood and...(read more) Facebook Eurobonds könnten mittelfristig zu mehr Stabilität in der Eurozone beitragen, falls die verbleibenden Probleme bei ihrer Ausgestaltung gelöst würden, erklärte das Parlament in einer am Mittwoch verabschiedeten Resolution. Gleichzeitig bedürfe es umgehend anderer Instrumente, um den kurzfristigen Finanzbedarf der Eurozone zu decken. Das könnte etwa der Schuldentilgungsfond für Europa sein, der vom deutschen Sachverständigenrat für Wirtschaft vorgeschlagen wurde.
Am Dienstag wurde die Kommission im Plenum zu den bisherigen Reaktionen auf das Grünbuch zu "Stabilitätsanleihen", den sogenannten Eurobonds, befragt.
Offene Fragen zum Grünbuch
In der Resolution wird das Grünbuch der Kommission begrüßt, aber es wird auch angemerkt, dass an einigen Punkten gefeilt werden müsse. Dies schließt Maßnahmen ein, um potenzielles moralisches Fehlverhaltens zu verhindern und das System sowohl für Länder mit hoher Kreditwürdigkeit als auch für schwer verschuldete Länder attraktiv zu gestalten. Zudem muss das System die Wettbewerbsfähigkeit stärken und zum durchsetzbaren Schuldenabbau verpflichten.
Eurobonds für das langfristige Überleben der Eurozone
Das Parlament glaubt nicht, dass Eurobonds eine schnelle Lösung für aktuelle Probleme darstellen. Eurobonds seien aber eine wichtige Komponente mittelfristiger Lösungsansätze, so die EU-Abgeordneten.
Die Abgeordneten erkennen an, dass für die gemeinsame Emission von Anleihen ein nachhaltig gestalteter finanzpolitischer Rahmen benötigt wird. Damit soll eine stärkere Steuerung der Wirtschaftspolitik als auch ein stärkeres Wirtschaftswachstum im Euroraum erzielt werden.
Um die derzeitigen Probleme anzugehen, fordern die Europaabgeordneten die Kommission auf, zügig Vorschläge "zur entschiedenen Bekämpfung der derzeitigen Staatsschuldenkrise vorzulegen, beispielsweise in Gestalt des durch den deutschen Sachverständigenrat für Wirtschaft vorgeschlagenen europäischen Schuldentilgungsfonds [...], der Fertigstellung und Ratifizierung des ESM Vertrags [...], der Eurobills [...], sowie der gemeinsamen Verwaltung der Emission staatlicher Schuldtitel".
Weitere Schritte
Der Wirtschafts- und Währungsausschuss bereitet derzeit eine Initiativentschließung unter der Federführung von Sylvie Goulard (ALDE, FR) vor, die eine ausführlichere Reaktion auf das Grünbuch der Kommission enthalten wird.
Die Resolution wurde mit 515 Ja-Stimmen bei 125 Gegenstimmen und 52 Enthaltungen angenommen.
Startseite
Schwerpunkte der Plenarsitzung vom 13. bis 16. Februar 2012
Sitzungseröffnung: Saudischem Journalisten droht Todesstrafe
Parlament rettet Lebensmittelhilfen für Europas notleidende Bürger
Die Stabilität der Eurozone hängt von Eurobonds und kurzfristigeren Lösungen ab
Nach den Sparmaßnahmen Wachstum in Griechenland und der gesamten EU ankurbeln
Nach den Sparmaßnahmen Wachstum in Griechenland und der gesamten EU ankurbeln
Ungarn soll Grundwerte der EU einhalten, meinen die Abgeordneten
Hintergrund zur Eurobonds-Debatte: Wider die Schuldenspirale
EU-Überweisungen einfacher und günstiger ab Februar 2014
So funktioniert eine Plenartagung
EU-Marokko-Abkommen: Hilfe für Mittelmeerraum oder Bedrohung ländlicher Familienbetriebe?
Mehr Funkfrequenzen für mobiles Hochgeschwindigkeits-Internet ab 2013
Mario Monti im EU-Parlament: Abgeordnete loben Reformbemühungen Italiens
Menschenrechtsdebatte: Gegen die Todesstrafe