To restore people's trust in the EU we need quick and tangible results on youth employment and tax fraud, warned Parliament president Martin Schulz at the...(read more) Facebook
Water is the theme of this year's International Day for Biological Diversity. Essential to life, water has always been an important topic for the Parliament....(read more) Facebook
The chat with Jan Philipp Albrecht, who is charge of steering the data protection proposal through Parliament, has just started! Don't miss the opportunity to...(read more) Facebook
What would you do with €1 trillion? That's the amount of taxes lost to fraud and evasion in Europe: €2,000 per citizen per year. Read more about how Parliament...(read more) Facebook Kommt Ihnen das, was die Menschen in manchen EU-Staaten sprechen, spanisch vor? Dann gedenken Sie doch kurz der unbekannten Helden des Europäischen Parlaments: Während viele Menschen schon Mühe damit haben, im Auslandsurlaub ein Bier zu bestellen, benutzen die Übersetzer im Parlament regelmäßig drei bis acht Sprachen. Sie sorgen dafür, dass niemand nur 'Bahnhof' versteht und dass nichts zwischen den Zeilen verloren geht.
Die Menge an Arbeit, die Übersetzer bewältigen müssen, ist schlicht beängstigend. Das Parlament verwendet täglich sämtliche 23 Amtssprachen der EU. Da es das einzige unmittelbar gewählte Gremium der Europäischen Union ist, sollte jeder Bürger den parlamentarischen Beratungen in der eigenen Sprache folgen können. Darum müssen alle Dokumente, auch Anfragen, Entschließungen und Änderungsanträge, in möglichst vielen Sprachen verfügbar sein. Um dies zu erreichen, werden 700 Übersetzer zusammen mit 260 Assistenten benötigt, um jeden Monat über 100 000 Seiten zu übersetzen.
„Ich war überrascht von der Zahl der Übersetzer“, gesteht Elisabeth Artner, eine Praktikantin aus Österreich. „Ich wusste, dass es viele sind, aber es waren viel mehr, als ich erwartet hatte. Jetzt, wo ich die Menge an Dokumenten sehe, die zu übersetzen ist, verstehe ich, warum es so viele sein müssen.“
Die Übersetzer arbeiten sowohl an allgemeinen Texten als auch an Themen, auf die sie sich spezialisiert haben. Die meisten Texte sind für ausgebildete Sprachwissenschaftler nicht allzu schwierig, aber es gibt immer knifflige Formulierungen. Darum arbeiten die Übersetzer aller EU-Organe gemeinsam daran, die passenden Fachbegriffe zu finden. Zusätzlich stehen ihnen diverse Hilfsmittel zur Verfügung. So enthält etwa die Datenbank IATE rund neun Millionen Fachbegriffe aus der gesamten EU.
„Ich war ziemlich überrascht über die Menge an Computerprogrammen, die zum Einsatz kommt“, erklärt Nuno Sousa Lopes, ein Praktikant aus Portugal. „Es ist gut zu wissen, dass es immer noch einen verlässlichen Suchmechanismus gibt, wenn man Mühe hat, das richtige Wort oder den passenden Ausdruck zu finden.“
In fast allen Fällen wird in die Muttersprache übersetzt. Von den Übersetzern wird erwartet, dass sie mindestens zwei weitere EU-Amtssprachen beherrschen, aber manche von ihnen sprechen bis zu acht EU-Sprachen.