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Next year you will have a say on who the next president of the European Commission will be. Grab the chance to discuss this and other changes with Andrew Duff...(read more) Facebook Der jordanische König Abdullah II. war am Mittwoch, 18. April zu Gast im Europäischen Parlament in Straßburg. Nach der Begrüßung durch Parlamentspräsidenten Martin Schulz sprach der König zu den Abgeordneten.
"Wir haben den Arabischen Frühling als Chance willkommen geheißen", sagte Abdullah II und erklärte, Jordanien habe seine Verfassung bereits reformiert. Sein Land wolle durch Demokratisierung und wirtschaftliche Reformen zu einem Hafen der Stabilität in einer unruhigen Region werden.
Jordanien sehe sich derzeit aber mit der höchsten, je gemessenen Arbeitslosigkeitsrate konfrontiert. Gesellschaftlicher Wandel sei vor allem für die "Generation in der Warteschlange" wichtig. Die arabische Welt sei nun aber endlich aufgewacht und stehe vor einem "langen Frühling".
Israel und Palästina
Im Nachbarstaat Israel sieht Abdullah nur eine Chance für Frieden, wenn es zu einer Zweistaatenlösung kommt, die das Zusammenleben von Israelis und Palästinensern erlaubt. "Wir können es uns nicht leisten, noch eine Generation auf einen palästinensischen Staat warten lassen."
Die EU sei ein wichtiger Partner Jordaniens, sagte Abdullah II., der bereits zum dritten Mal das Parlament besuchte. "Gemeinsam haben wir den Willen und das Wissen, erfolgreich zu sein." Nach seiner Rede wurde er von den Abgeordneten mit langem Applaus geehrt.