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Travelling with your pet? There are 64 million cats and 66 million dogs in the EU, which could need a passport or vaccination to cross borders. Parliament has...(read more) Facebook
Photo of the day: flags in front of the Parliament building in Strasbourg. Facebook Opfer eines Verbrechens können sich bald in jedem Land der EU auf bestimmte grundlegende Rechte stützen, unabhängig von ihrer Nationalität oder dem Tatort. Am 10. Juli stimmten die Mitglieder der Ausschüsse für Frauen (FEMM) und bürgerliche Freiheiten (LIBE) für eine entsprechende Direktive.
Jährlich werden innerhalb der EU 30 Millionen Verbrechen registriert. Rechnet man nicht gemeldete Verbrechen hinzu, beläuft sich die Zahl der Opfer auf rund 75 Millionen. Geht es nach EU-Abgeordneten, könnten sie bald EU-weit einheitliche Rechte genießen.
Hilfe und Information
"Wenn Sie in der EU Opfer eines Verbrechens werden, müssen die Behörden sicherstellen, dass Sie Ihre Rechte uneingeschränkt ausüben können", erklärt die bulgarische Ko-Berichterstatterin Antonyia Parvanova (ALDE) die Forderungen der Abgeordneten. Auch muss ein Opfer, das die Landessprache nicht beherrscht, Hilfe in seiner Sprache erhalten.
Das Gesetz verlangt zudem, dass jedes Opfer individuell und gemäß seiner Bedürfnisse behandelt wird. So müssen etwa die Wünsche von Opfern, die in enger Beziehung zum Täter stehen, oder von Frauen, die Opfer von geschlechtsspezifischen Gewaltverbrechen wurden, besonders betrachtet werden.
Abstimmung im September
Teresa Jiménez-Becerril, spanische Berichterstatterin und Mitglied der Christdemokraten, ist überzeugt, dass das Gesetz Gerechtigkeit schafft und dafür sorgt, dass sich Bürger in Europa sicherer fühlen.
Bereits am 20. Juni einigten sich Vertreter des Parlaments und der Mitgliedsländer vorläufig auf die neue Regelung. Eine bindende Abstimmung der EU-Abgeordneten folgt im Septemberplenum. Auch der Rat muss dem Gesetzesentwurf noch zustimmen. Sollte der Vorschlag angenommen werden, haben die EU-Mitglieder drei Jahre, um die neuen Regelungen in nationale Gesetze umzusetzen.
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Der Ausschuss für bürgerliche Freiheiten stimmte zudem am Dienstag dafür, dass jeder, der in der EU eines Verbrechens bezichtigt wird, schnellstmöglich und vor einer polizeilichen Befragung, Kontakt zu einem Anwalt aufzunehmen kann. Nur Großbritannien, Irland und Dänemark werden die Direktive nicht umsetzen.
30 Millionen Verbrechen pro Jahr in der EU registriert
Hohe Dunkelziffer: insgesamt geschätzte 75 Millionen Verbrechen in der EU pro Jahr
Neue Direktive greift bei: Überfällen, Raub, Tätlichkeiten, Belästigung, Verbrechen aus Hass, terroristischen Angriffen, Menschenhandel
Weitere Maßnahmen: Mitteilung zur Stärkung von Opferrechten in der EU, Richtlinie zur gegenseitigen Anerkennung von Schutzmaßnahmen in zivilen Angelegenheiten