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MEP Alejandro Cercas on LinkedIN        
Der EU-Abgeordnete Alejandro Cercas auf LinkedIn 

Zum ersten Mal haben Bürger die Möglichkeit, in soziale Medien an einem Bericht für das Europaparlament mitzuwirken: Unterstützen Sie in der LinkedIn-Gruppe des Europäischen Parlaments den spanischen EU-Abgeordneten Alejandro Cercas (S&D) bei der Arbeit an seinem Bericht über die Arbeit der Troika. Für Donnerstag hat der Arbeitsausschuss eine Anhörung zu diesem Thema organisiert, die Sie per Live-Stream mitverfolgen können. Vor der Sitzung erklärte Cercas, warum Ihre Ideen wichtig sind.

Sie haben EU-Bürger eingeladen, sich am Bericht zur Arbeit der Troika zu beteiligen. Die Initiative ist im Dezember gestartet und läuft noch drei Monate. Was erhoffen Sie sich davon?


Wir haben gerade erst begonnen, aber bis jetzt läuft es sehr gut. Mit der Initiative können wir denjenigen zuhören, deren Meinung nicht gehört wurde, als die Reformprogramme aufgesetzt wurden.

Man könnte sagen, dass sich die zu Wort melden können, deren Stimme bisher zu leise war. Ich hoffe, dass uns diese Debatte helfen wird, aus den schmerzhaften Jahren zu lernen.


Europa sollte für Demokratie stehen, sonst wird es scheitern. Das größte Problem der EU ist nicht die Wirtschaftskrise, sondern die fehlende Glaubwürdigkeit der EU bei den Bürgern.


Das europäische Projekt sollte nicht von der technokratischen Mentalität der Kommission oder von den Regierungsvertretern im Ministerrat angetrieben werden. Die europäischen Bürger sollten sich durch das Europäische Parlament für ein wirklich vereintes und fortschrittliches Europa einsetzen.


Was erwarten Sie von der Anhörung zu den Folgen der Troika-Programme am 9. Januar?


Die Anhörung wird eine Chance sein, zu zeigen, warum einige Institutionen nur die wirtschaftlichen Auswirkungen der Programme sehen. Das Parlament will zeigen, wie die Arbeit der Troika den Alltag der Bürger beeinflusst.


Schon zu Beginn hat das Europaparlament daraufhingewiesen, dass das Programm soziale Folgen haben wird - zum Beispiel auf dem Arbeitsmarkt, im Gesundheitswesen oder bei Armut und Obdachlosigkeit.


Europa Basiert auf der Idee der sozialen Marktwirtschaft. Europa ist kein Club von Gläubigern und sollte nicht auf die wirtschaftliche Dimension der EU reduziert werden. Im Gegenteil, die EU-Politik soll den europäischen Bürgern dienen.


Möchten Sie an dem Bericht zu den Folgen der Troika-Programme mitarbeiten? Dann treten Sie unserer LinkedIn Gruppe bei und beraten Sie den EU-Abgeordneten Cercas. Den Link zur Gruppe finden Sie rechts oberhalb dieses Textes.