Energieeffiziente Geräte kaufen: Wir erklären das EU-Energieetikett  

 
 

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Das EU-Parlament hat ein einfacheres System der Energieverbrauchskennzeichnung verabschiedet. In unserer Infografik finden Sie Informationen zum Thema Energieeffizienz und Verbrauch.

Infografik zum Thema Energieverbrauch und Energieeffizienz 

Wer Energie effizient nutzt, spart Kosten und trägt dazu bei, Emissionen zu verringern. Auf vielen Haushaltsgeräten wie Staubsaugern und Backöfen sowie Fernsehgeräten und Glühbirnen ist ein standardisiertes EU-Energieetikett angebracht, auf dem Verbraucher Informationen zur Energieeffizienz ablesen können. Im Juni 2017 haben die EU-Abgeordneten eine Überarbeitung der Energieverbrauchskennzeichnung gebilligt, um das System der Etikettierung noch zu vereinfachen und Verbrauchern das Vergleichen zu erleichtern.

Energieeffizienz-Kennzeichnungsskala

Das erste Energieetikett wurde im Jahr 1994 in der EU eingeführt und war ab 1995 in Gebrauch. Es umfasste eine Skala von G (am wenigsten effizient) bis A (am effizientesten). Diese Kennzeichnungsskala wurde später bis A+++ ausgeweitet, um Verbesserungen in der Energieeffizienz der Produkte Rechnung zu tragen.

Die Einführung der Energieeffizienzklassen A+ und darüber hat jedoch die Wirksamkeit des Energieetiketts hinsichtlich der Motivation der Verbraucher, energieeffiziente Produkte zu erwerben, verringert. Der Grund liegt darin, dass die meisten Produkte und Geräte (wie zum Beispiel Waschmaschinen) einer der A-Klassen zugeordnet sind. Ein Unterschied zwischen A+ und A+++ wirkt weniger motivierend, zum energieeffizienteren Produkt zu greifen, als ein Unterschied zwischen C und A.

Das EU-Parlament hat im Juni 2017 Vorschläge gebilligt, die ursprüngliche "A-G"-Skala wiedereinzuführen. Gleichzeitig wird ein Verfahren zur Neuskalierung der Etikette geschaffen: So kann auf weitere Entwicklungen in der Energieeffizienz der Produkte reagiert werden, ohne neue Klassen einführen zu müssen. Die neuen Regeln umfassen auch die Schaffung einer Online-Datenbank für alle neuen auf den EU-Markt gebrachten Produkte sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Marktüberwachung.

Die Bestrebungen der EU für saubere Energie betreffen auch erneuerbare Energien und die Energieeffizienz von Gebäuden.