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Erfahren Sie, wie hoch der Anteil erneuerbarer Energien in den einzelnen EU-Ländern im Vergleich zu den Zielen für 2020 ist und welche Vorschläge die Abgeordneten für 2030 machen.

Bis 2020 müssen nach den derzeitigen Regeln 20 Prozent des Energieverbrauchs der EU durch erneuerbare Energiequellen wie Solarenergie, Biomasse, Wasser- oder Windkraft abgedeckt werden. Um dies zu erreichen, wurden nationale verbindliche Zielvorgaben festgelegt, und die meisten Mitgliedstaaten sind auf gutem Weg, diese auch zu erreichen. (Sehen Sie dazu die nachfolgende Tabelle)

2014 hat sich der Europäische Rat auf ein neues EU-Ziel von 27 Prozent erneuerbarer Energien bis 2030 geeinigt.

Am 28. November stimmte der Energieausschuss des Parlaments für Änderungen an der Richtlinie über erneuerbare Energien. Dazu zählen ein neues verbindliches 35 Prozent-Ziel "grüner Energien" bis 2030 und neue Grundsätze für die künftige finanzielle Unterstützung erneuerbarer Energiequellen sowie die Stärkung des Rechts der EU-Bürger, ihre eigene erneuerbare Energie zu produzieren.

Anteil der Energie aus erneuerbaren Quellen (in % des Bruttoendenergieverbrauchs)

                                       

2015              

2020-Ziel            

EU

16,7

20

Schweden

53,9

49

Finnland

39,3

38

Lettland

37,6

40

Österreich

33

34

Dänemark

30,8

30

Kroatien

29

20

Estland

28,6

25

Portugal

28

31

Litauen

25,8

23

Rumänien

24,8

24

Slowenien

22

25

Bulgarien

18,2

16

Italien

17,5

17

Spanien

16,2

20

Griechenland

15,4

18

Frankreich

15,2

23

Tschechien

15,1

13

Deutschland

14,6

18

Ungarn

14,5

13

Slowakei

12,9

14

Polen

11,8

15

Zypern

9,4

13

Irland

9,2

16

Vereinigtes Königreich

8,2

15

Belgien

7,9

13

Niederlande

5,8

14

Malta

5

10

Luxemburg

5

11

Das EP befasst sich mit dem Thema Erneuerbare Energien ©AP Images/European Union-EP