Die EU und der Welthandel - Infografik 

 
 

Diese Seite teilen: 

Die wichtigsten Zahlen über den Handel der EU mit der übrigen Welt finden Sie in unserer Infografik: Exporte, Importe, Anzahl der damit verbundenen Arbeitsplätze in der EU und mehr.

Bedeutung des Welthandels 

Für die EU war die Förderung des Handels immer wichtig: Sie beseitigt Handelshemmnisse zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten und fördert den Handel mit Nicht-EU-Ländern. Im Jahr 2016 machten die Ausfuhren der EU 15,6 Prozent der weltweiten Warenexporte aus und die Einfuhren 14,8 Prozent der weltweiten Importe. Die EU ist neben den USA und China eine der größten Handelsmächte der Welt.

Handelsabkommen

Die EU verfügt über 116 Handelsabkommen, die bereits in Kraft sind oder aktualisiert oder verhandelt werden.

Bei Handelsabkommen geht es nicht nur um das Senken von Zöllen - sie bieten auch die Möglichkeit, unsere Handelspartner dazu zu bringen, die Qualitäts- und Sicherheitsstandards der EU sowie Produkte mit geschützter Ursprungsbezeichnung wie Champagner oder Roquefort-Käse anzuerkennen. Dies ist sehr wichtig, da europäische Lebensmittelprodukte in Hinblick auf Qualität und Traditionen weltweit hohes Ansehen genießen.

EU-Handelsabkommen 

Die EU nutzt Handelsabkommen auch, um Umwelt- und Arbeitsstandards festzulegen (um beispielsweise die Einfuhr von Produkten zu vermeiden, die durch Kinderarbeit gefertigt wurden).

Die EU hat vor Kurzem ein Handelsabkommen mit Japan unterzeichnet. Weitere Abkommen sind in Verhandlung.

EU-Importe und -Exporte 

EU-Importe und -Exporte

Europäische Unternehmen profitieren nicht nur von Skaleneffekten, die sich aus der Zugehörigkeit zum größten Binnenmarkt der Welt ergeben, sondern auch von Handelsabkommen, die es ihnen ermöglichen, viele ihrer Dienstleistungen und Waren zu exportieren. Gleichzeitig müssen ausländische Unternehmen, die in die EU exportieren wollen, dieselben hohen Standards erfüllen wie lokale Unternehmen, sodass die Gefahr des unlauteren Wettbewerbs durch Nicht-EU-Unternehmen, die Einsparungen machen, ausgeschlossen ist.

Bei den Warenausfuhren sind die größten Partner der EU die USA (20 Prozent), China (10,5 Prozent) und die Schweiz (8 Prozent). Die EU importiert hauptsächlich aus China (20,2 Prozent), gefolgt von den USA (13,8 Prozent) und Russland (7,8 Prozent).

Wohin exportieren die Mitgliedstaaten? 

Der Handel mit Nicht-EU-Ländern hat Millionen von Jobs in Europa geschaffen. 2015 schätzte die Europäische Kommission, dass rund 26 Millionen Arbeitsplätze vom Handel mit Nicht-EU-Ländern abhängen. Die Zugehörigkeit zum selben Binnenmarkt hat zudem den Handel zwischen den einzelnen EU-Staaten intensiviert.

Darüber hinaus hat die Einfuhr von Waren und Dienstleistungen von außerhalb der EU die europäischen Unternehmen gezwungen, wettbewerbsfähiger zu sein und bietet den Verbrauchern mehr Auswahl und niedrigere Preise.

Arbeitsplätze durch Handel mit Nicht-EU-Ländern