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EU-Parlamentspräsident Martin Schulz links und Bundeskanzler Werner Faymann rechts ©BKA/A.Wenzel 

Der Präsident des EU-Parlaments Martin Schulz hat zwei Tage in Österreich mit Politikern, Vertretern der Zivilgesellschaft und NGOs über Europas Zukunft diskutiert. Die Krim-Krise und Parallelen der Jahre 1914 und 2014 standen dabei im Mittelpunkt. Bei seinem Besuch traf er auch den Bundespräsidenten Heinz Fischer und Bundeskanzler Werner Faymann.

Im Nationalrat diskutierte der Präsident des Europäischen Parlaments Martin Schulz mit Abgeordneten über den Zusammenbruch der europäischen Friedensordnung nach 1914. Er erinnerte dabei an die Parallelen zu 2014. "Sind die Dämonen des Ultranationalismus und des Hasses wirklich endgültig verbannt?", fragte er. Diese Parallelen seien beunruhigend.


"Die Lektion aus dem ersten und zweiten Weltkrieg war, grenzüberschreitende Institutionen zu gründen, als Rahmen, innerhalb dessen Arm und Reich, Groß und Klein auf Augenhöhe zusammenarbeiten und einander respektieren", sagte Schulz. „Wenn man diese Institutionen zerstört, dann sind die Dämonen sofort wieder da."


Außerdem nahm Schulz an einer Diskussion von "Debating Europe" zu den Beziehungen zwischen der EU und den USA am Sonntag (16.3.) teil. Am Montag debattierte er mit einem anderen EU-Abgeordneten, Journalisten, Vertretern von NGOs und Parlamentariern einen Neustart für Europa bei der Diskussion "Relaunching Europe".