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Nach dem Beitritt Spaniens und Portugals im Jahr 1986 hatte die Europäische Union, damals Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, 12 Mitgliedstaaten. Zum Anlass des 30-jährigen Jubiläums der Unterzeichnung der Beitrittsverträge im Jahr 2015 bezeichnete Parlamentspräsident Schulz den Beitritt der beiden Länder als bedeutendes Ereignis in der europäischen Geschichte. Nach der letzten EU-Erweiterung mit dem Beitritt Kroatiens umfasst die EU 28 Mitgliedstaaten.

In der Eröffnung der Juni-Plenartagung 2015 verwies Parlamentspräsident Martin Schulz auf das 30-jährige Jubiläum der Unterzeichnung der Beitrittsverträge durch Spanien und Portugal. Der Präsident des Europäischen Parlaments betonte, dass beide Länder nach den Zeiten der Diktatur in die demokratische Familie Europas aufgenommen werden konnten. Durch ihren Beitritt zur Europäischen Union wäre es Portugal und Spanien gelungen, den Kampf gegen rückwärtsgerichtete Kräfte zu gewinnen.


Schulz betonte, dass die EU Verbesserungen für viele Menschen bringe: "Wir möchten für die jungen Menschen Jobs schaffen. Wir wollen für viele Menschen Wohlstand schaffen. Dieser Gedanke soll uns leiten."


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Premierminister Felipe González, der Minister für Auswärtige Angelegenheiten Fernando Morán und der Staatssekretär für die Beziehung mit den Europäischen Gemeinschaften Manuel Marín nahmen an der Unterzeichung des Beitrittsvertrags von Spanien teil.

Premierminister Mário Soares, der stellvertretende Premierminister Rui Machete und der Minister für Auswärtige Angelegenheiten Jaime Gama nahmen an der Unterzeichung des Beitrittsvertrags von Portugal teil.


Dieser Artikel wurde zum ersten Mal am 8. Juni 2015 zum Anlass des 30-jährigen Jubiläums der Unterzeichnung der Beitrittsverträge durch Spanien und Portugal veröffentlicht.