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Das Bild zeigt die Flagge der EU        
Diese Woche finden Ausschusssitzungen in Brüssel statt 

In dieser Woche stimmen die EU-Abgeordneten über Regeln ab, die den Zugang von blinden Menschen zu Büchern und Printmedien erleichtern sollen. Zur Abstimmung stehen auch Regeln zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie. Die Abgeordneten debattieren außerdem über die Lage der Rechtsstaatlichkeit in Polen. EU-Parlamentspräsident Tajani und die Fraktionsvorsitzenden reisen anlässlich des 60. Jahrestags der Unterzeichnung der Römischen Verträge nach Italien.

Zum Anlass des 60. Jubiläums der Unterzeichnung der Römischen Verträge veranstaltet das Parlament ein "Bürgerparlament". Am Dienstag (21.3.) kommen Bürger aus ganz Europa im Plenarsaal in Brüssel zusammen, um über die Zukunft der Europäischen Union zu debattieren.


Der Rechtsausschuss stimmt am Donnerstag (23.3.) über einen Gesetzesentwurf ab, der Ausnahmen im Urheberrecht vorsieht, um den Zugang zu Büchern und anderem gedruckten Material für blinde und sehbehinderte Menschen zu erleichtern. Ziel ist, die Bereitstellung von Werken in barrierefreien zugänglichen Formaten wie Braille, Großdruck, E-Books oder Audioversionen zu erleichtern und fördern.


Am Mittwoch (22.3.) debattiert der Innenausschuss mit dem ersten Vizepräsidenten der Europäischen Kommission, Frans Timmermans, über die Lage der Rechtsstaatlichkeit in Polen.


Am Dienstag stimmt der Entwicklungsausschuss über Regeln ab, um die Arbeitsbedingungen für Millionen Arbeiter in der globalen Textil- und Bekleidungsindustrie zu verbessern. Unter anderem fordern die Abgeordneten voraussichtlich verbindliche Prüfungen der Einhaltung der Sorgfaltspflicht im Rahmen der Lieferketten.


Ebenfalls am Dienstag stimmt der Binnenmarktausschuss über Regeln ab, denen zufolge nationale Behörden mit mehr Befugnissen ausgestattet werden sollen, um Verbraucherrechte besser durchsetzen zu können; indem sie zum Beispiel kontrollieren, ob Webseiten Verbraucher geoblocken oder anordnen, dass Webseiten, die für Betrügereien verwendet werden, aus dem Netz genommen werden. Ziel ist, gegen die gängigsten Praktiken, durch die Online-Kunden geschädigt werden (wie zum Beispiel unfaire Vertragsbedingungen für Mietwagen), vorzugehen.


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