Diese Woche im EP: Cybersicherheit, Belästigung, Produktqualität  

 
 

Diese Seite teilen: 

Mit welchen Themen befassen sich die EU-Abgeordneten diese Woche? Lesen Sie hier unseren Ausblick auf die Agenda.

Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben

Am Mittwochnachmittag (11.7.) stimmt der Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten über neue Vorschläge ab, etwa in Bezug auf das Recht auf flexiblere Arbeitsregelungen für Eltern, Pflegeurlaub und zehn Tage bezahlten Vaterschaftsurlaub nach der Geburt des Kindes.  

Sexuelle Belästigung

Der Ausschuss für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter stimmt am Dienstag (9.7.) über Maßnahmen zur Bekämpfung von Mobbing und sexueller Belästigung am Arbeitsplatz, in öffentlichen Räumen und im politischen Leben ab. In diesem Zusammenhang sollen auch Termini, Definitionen und die Klassifikation unterschiedlicher Arten von geschlechtsspezifischer Gewalt geklärt werden.

Zweierlei Qualität von Produkten

Nachdem Tests gezeigt haben, dass es Unterschiede zwischen Produkten gibt, die unter dem gleichen Markennamen und der gleichen Verpackung in verschiedenen EU-Ländern beworben und verkauft werden, stimmt der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz am Donnerstagmorgen (12.7.) über neue Vorschläge zur Lösung dieses Problems ab.

Cybersicherheit

Der Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie stimmt am Dienstagmorgen (10.7.) über die Einführung eines Cybersicherheitszertifizierungssystems für Soft- und Hardware, wie intelligente Haushaltsgeräte (Waschmaschinen, Trockner, Kühlschränke), sowie eine Erweiterung der Aufgaben der Europäischen Agentur für Netz- und Informationssicherheit (ENISA) ab.

Zentrales digitales Zugangstor

Am Donnerstag (12.7.) stimmt der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz über eine Einigung über das zentrale digitale Zugangstor ab. Ziel ist, EU-Bürgern und Unternehmen online Zugang zu Informationen zu geben und ihnen beispielsweise zu ermöglichen, Studienkredite zu beantragen, Steuererklärungen abzugeben, ein Auto zu registrieren oder eine Wohnsitzbescheinigung zu beantragen. Am 24. März hatte man mit dem Ministerrat eine vorläufige Einigung erzielt.