Diese Woche im EP: Produktsicherheit, Kreditkartenbetrug, private Altersvorsorge 

 
 

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Diese Woche im EU-Parlament 

Mit welchen Themen befassen sich die EU-Abgeordneten diese Woche? Lesen Sie hier unseren Ausblick auf die Agenda.

Am Montag (3.9.) stimmt der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz über im „Waren-Paket“ enthaltene Rechtsvorschriften ab, die darauf abzielen, dass durch eine bessere Zusammenarbeit der nationalen Marktüberwachungsbehörden sicherere Produkte auf dem EU-Markt verkauft werden. Einige Inspektionen haben gezeigt, dass eine beträchtliche Anzahl von Produkten, einschließlich Spielzeug und Elektronik, nicht den Normen der EU in Hinblick auf Sicherheit oder Verbraucherinformationen entspricht.

Der Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres befasst sich am Montag (3.9.) mit der Bekämpfung von Betrug bei unbaren Zahlungsmitteln (wie Kreditkarten oder mobile Zahlungen). Ziel ist, die EU-Vorschriften zu aktualisieren - indem neue Online-Delikte definiert, die Rechte der Opfer von Cyberkriminalität gestärkt und die strafrechtliche Zusammenarbeit ausgebaut werden.

Ebenfalls am Montag (3.9.) stimmt der Wirtschafts- und Währungsausschuss über einen Vorschlag für ein europaweites privates Altersvorsorgeprodukt (PEPP) ab. Dieses neue Produkt soll den Sparern bei ihrer Altersvorsorge größere Wahlmöglichkeiten eröffnen und ihnen wettbewerbsfähigere Produkte zur Auswahl stellen.

Die österreichische EU-Abgeordnete Karin Kadenbach (S&D) beantwortet am Dienstag (4.9.) ab 11 Uhr Ihre Fragen rund um das Thema Antibiotikaresistenzen live auf Facebook. Die Bekämpfung antimikrobieller Resistenzen steht auf der Agenda der kommenden Plenartagung (10. - 13.9.).