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Sacharow-Infotafel im Europäischen Parlament        

Seit ihrem elften Lebensjahr setzt sich die pakistanische Aktivistin Malala Yousafzai für das Recht von Mädchen und Frauen auf Bildung ein. Für ihren furchtlosen Einsatz wurde sie mit dem Menschenrechtspreis des Europäischen Parlaments 2013 ausgezeichnet. Der Sacharow-Preis wird an außergewöhnliche Menschen verliehen, die gegen Intoleranz und Unterdrückung kämpfen. Nach 23 Jahren konnte die burmesische Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi am 22. Oktober 2013 ihren Sacharow-Preis entgegennehmen.

Malala Yousafzai        

Die pakistanische Sacharow-Preisträgerin Malala Yousafzaï warb während ihrer Dankesrede für den Sacharow-Preis 2013 mit bewegenden Worten für Gleichberechtigung und bessere Bildungschancen. Malala wurde für ihren Einsatz für die Bildung junger Mädchen geehrt, von dem sie sich auch durch Drohungen und Angriffe von Taliban-Kämpfern nicht abbringen ließ.

ITW with Barbara Lochbihler        

Der Schutz der Menschenrechte zählt zu den Prioritäten des Europäischen Parlaments. Seit 25 Jahren ehren die EU-Abgeordneten jedes Jahr Aktivisten oder Organisationen, die sich für Menschenrechte einsetzen. Zu den Sacharow-Preisträgern gehören unter anderem die burmesische Oppositionspolitikerin Aung San Suu Kyi oder Nelson Mandela. Die Vorsitzende des Unterausschusses für Menschenrechte Barbara Lochbihler (Grüne, DE) erklärt, warum ein Preis helfen kann, Menschenrechte zu schützen.

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Malala Yousafzai, a 16-year-old Pakistani girl who survived a Taliban attack, is pictured in The Hague, the Netherlands, on Sept. 6, 2013. ©ISOPIX        
Pressemitteilung 

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Die pakistanische Aktivistin für die Rechte von Mädchen auf Schulbildung, Malala Yousafzai, ist Preisträgerin des diesjährigen Sacharow-Preises für geistige Freiheit. So entschied am heutigen Donnerstag die Konferenz der Präsidenten des Europäischen Parlaments (der Präsident des Europäischen Parlaments gemeinsam mit den Vorsitzenden der politischen Fraktionen). Das Mädchen wird nun eingeladen, den Preis bei einer Zeremonie am 20. November in Straßburg entgegen zu nehmen.

2013 Sakharov logo        

Die drei Finalisten für den Sacharow-Menschenrechtspreis 2013 sind der ehemalige NSA-Mitarbeiter und Skandalaufdecker Edward Snowden, die pakistanische Aktivistin Malala Yousafzai, die sich in ihrer Heimat für das Recht von Mädchen auf Bildung einsetzt. Stellvertretend für alle politischen Gefangenen in Weißrussland wurden auch Ales Bialatski, Eduard Lobau und Mykola Statkevich nominiert.

Myanmars Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi        

Die burmesische Menschenrechtsaktivistin Aung San Suu Kyi hat nach 23 Jahren endlich ihren Sacharow-Preis für geistige Freiheit persönlich im Europäischen Parlament in Straßburg entgegen nehmen können. "Dies ist ein großer Moment, auf den eine ganze Generation in ihrem Heimatland aber auch hier Europa gewartet haben", sagte Parlamentspräsident Martin Schulz.

Sacharow-Plakat 2012        

Nominiert für den Sacharow-Preis 2013 wurden ein mutiges Mädchen aus Pakistan, türkische Demonstranten, politische Gefangene aus Weißrussland, Russland und Äthiopien, ein Projekt des Fernsehsenders CNN und Edward Snowden, der die Internetüberwachung durch den USA-Geheimdienst NSA aufdeckte. Vorgestellt wurden die Kandidaten am 16. September von Abgeordneten der Ausschüsse für Auswärtiges, Entwicklung und Menschenrechte. Der oder die Preisträger/in werden im Oktober bekanntgeben.

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Der Sacharow-Preis hilft, Verstöße gegen die Menschenrechte weltweit publik zu machen und den Mut und Einsatz derer zu würdigen, die oftmals unter großer Gefahr für Grundrechte einstehen. Preisträger vergangener Jahre konnten dank dem Interesse der Öffentlichkeit noch effektiver für ihre Sache streiten. Unsere interaktive Karte zeigt, woher die bisherigen Preisträger stammen und wofür sie eintreten.

Die ersten Preisträger des Sacharow-Preises für geistige Freiheit: Nelson Mandela und Anatoli Marchenko        

Der Sacharow-Preis wird außergewöhnlichen Persönlichkeiten verliehen, die gegen Intoleranz, Fanatismus und Unterdrückung kämpfen. Genau wie Andrej Sacharow bezeugen die Preisträger, dass es großen Mutes bedarf, die Menschenrechte und die freie Meinungsäußerung zu verteidigen.